Der Kölner Medienpreis:Beispielhafter Journalismus |
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Zwei Jahre lang begleitet die junge Dokumentarfilmerin Anna Ditges die 95-jährige jüdische Lyrikerin Hilde Domin. Das bewegende Porträt »Ich will Dich« – ein »Gedicht mit der Kamera geschrieben« – würdigt die Jury des Kölner Medienpreises 2008 mit dem Preis in der Kategorie Fernsehen. Der bunte Alltag im Kölner Stadtteil Ehrenfeld zwischen Moschee-Bau und traditioneller Kneipenkultur steht dagegen beim Gewinner-Hörfunk-Feature von Claudia Hennen im Mittelpunkt. So vielfältig wie das Kölner Leben sind auch die hiesigen Medienproduktionen: Aus der Medienlandschaft der Domstadt ist der Kölner Medienpreis, der 2000 zum ersten Mal verliehen wurde, nicht mehr wegzudenken. Er ist der einzige Preis seiner Art; Ziel der Preisstifter ist es, guten Journalismus zu fördern und Journalistinnen und Journalisten darin zu bestärken, ihren Beruf professionell und verantwortungsbewusst auszuüben. Die Ausschreibung erfolgt alle zwei Jahre national und international. Die eingereichten Beiträge werden von einer hochkarätigen Jury bewertet, die sich aus Vertretern verschiedener Medienbereiche, der Leitung der Journalistenschule sowie einem Vertreter des Stifters zusammensetzt. Das Preisgeld liegt bei insgesamt 25.000 Euro und wird in den Sparten Print, Hörfunk, TV, Pressefotografie und Online-Journalismus vergeben. Die Themenwahl ist klar fokussiert, denn die Beiträge müssen einen eindeutigen Bezug zu Köln haben. Als Darstellungsformen können Reportagen, Features und andere kreative journalistische Arbeiten gewählt werden. Auch Serien können eingereicht werden. Im Bereich Online-Journalismus sind indes nur journalistische Beiträge möglich. Auch sie müssen Themen mit Köln-Bezug behandeln, daneben aber speziell für Online-Auftritte produziert worden sein und die besonderen medialen Möglichkeiten – wie zum Beispiel Interaktivität und Multimedialität – überzeugend einsetzen. Außerdem sollen die Beiträge im Internet zugänglich sein. Die Metropole Köln im Fokus Freie oder fest angestellte Journalisten, Redakteure, TV- und Hörfunkautoren, Kameraleute und Pressefotografen, die im Zeitraum
vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2009 einen Beitrag mit Bezug zu Köln veröffentlicht haben, können sich an der Ausschreibung beteiligen. Darüber hinaus sind für die Kategorie Online-Journalismus zusätzlich Online-Anbieter zugelassen. Selbst fremdsprachige Produktionen sind möglich, allerdings ist in diesem Fall eine deutsche Übersetzung zwingend notwendig. |
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Der Kölner Medienpreis wird von der RheinEnergie AG gestiftet und in enger Kooperation mit der Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft e.V. realisiert. Zu den Medienpartnern gehören namhafte Printmedien, TV- und Hörfunk-Sender, die mit einer Redaktion in Köln ansässig sind. RheinEnergie AG Kölner Journalistenschule Organisationsbüro
Kölner Medienpreis |
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