Interaktiv erfolgreichNRW auf dem Weg zum Digital-Media-Standort Nummer eins |
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Mit Leitmessen wie der gamescom etabliert sich Köln als Gaming-Hauptstadt Deutschlands. |
Im zehnten Jahr in Folge hat sich NRW als Ideenschmiede und Motor der deutschen Fernsehlandschaft bewiesen. Die Formatt-Studie 2010 zeigt, dass jede dritte Sendeminute an Rhein und Ruhr gedreht wird, in etwa die Menge, die in den drei nachfolgenden Ländern Bayern, Hamburg und Berlin zusammengerechnet produziert wird. Nun ist NRW auch auf dem besten Weg, der Digital Media Standort Nummer eins zu werden.Die Region etabliert sich als deutsches Zentrum der Computerspiel-Branche: Viele Top-Spieleentwickler haben sich insbesondere rund um Köln und Düsseldorf, im Ruhrgebiet und in Ostwestfalen angesiedelt, darunter Bluebyte, Phenomenia, Zone2Media, Piranha Bytes und Nurogames. |
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Der »Tatort« aus Münster mit Jan Josef Liefers und Axel Prahl – ein echter Straßenfeger aus NRW |
»Clash of Realities« Alle zwei Jahre führt die Computerspielekonferenz »Clash of Realities« Wissenschaftler aus den Fachrichtungen Psychologie, Medizin, Design, Medien- und Kommunika-tionswissenschaften sowie Medienpädagogik und Kunst zusammen, die über neueste Forschungsergebnisse zu interaktiver Unterhaltungssoftware und die Wirkung von virtuellen Welten berichten. »Die Konferenz hat sich als eine der wichtigen Plattformen für den wissenschaftlichen Austausch über Computer- und Videospiele etabliert«, betont Tagungsleiter Professor Dr. Winfred Kaminski, geschäftsführender Direktor des Instituts für Medienforschung und Medienpädagogik (IMM) der Fachhochschule Köln. »Vor allem unser interdisziplinärer Ansatz hat sich bewährt. Wir haben daher in diesem Jahr noch weitere Themenfelder in den Blick genommen und Wissenschaftler aus den Bereichen Gamedesign und Kognitionswissenschaften eingeladen.« Auf wissenschaftlicher Ebene hat das Land eine Reihe von bedeutenden Lehrstühlen zu bieten, etwa die Universität Paderborn, die Universität Duisburg-Essen oder das neue Cologne Game Lab unter der Leitung von Prof. Björn Bartholdy. Land der BranchenführerDie Medienlandschaft der Region weist die breiteste Anbieterstruktur Deutschlands in den Bereichen Online-Medien und Mobilfunk auf. Die Branchenführer der Internetwirtschaft haben ihren Sitz an Rhein und Ruhr; dazu zählen beispielsweise RTL interactive, sevenload oder die WDR mediagroup, die Multimediadienstleister Pixelpark und Denkwerk oder das Online-Anzeigenportal kalaydo. Da wundert es nicht, dass auch der Verband eco in Köln und der Bundesverband Digitale Wirtschaft BVDW in Düsseldorf beheimatet sind. Dazu kommen bedeutende Telekommunikationsunternehmen wie die Deutsche Telekom, NetCologne und Unitymedia, sowie die drei der vier Mobilfunk-Provider Deutschlands T-Mobile, E-Plus und Vodafone. Öffentliche FörderungDie NRW.BANK stellt der Branche diverse Förderprodukte zur Verfügung: Dazu zählen beispielsweise im Bereich der Eigenkapitalfinanzierung der Kreativwirtschaftsfonds oder die SeedFonds, jeweils im Umfang von 30 Mio. Euro, sowie diverse Fremdkapitalfinanzierungsprodukte. Das NRW-Medienministerium und die RMC Rinke Medien Consult widmen sich in einem Gemeinschaftsprojekt ebenfalls der finanziellen Förderung der Medienbranche. Nationale und internationale Filmproduzenten können auf der Website nrw.germanfilmfinance.com mit dem »Film-Finanzierungsrechner« kalkulieren, mit welchen Fördermitteln sie bei einer Produktion in NRW maximal rechnen können. Marc Ziegler erläutert: »Wenn NRW seine Kräfte bündelt, auch auf Basis von klaren Statistiken zur eigenen digitalen Wirtschaft, hat das Land alle Chancen, auch in der Außenwahrnehmung zum Digital-Land Nummer eins zu werden.« |
Medienstandort Nordrhein-Westfalen im ÜberblickLaut Mediencluster NRW ist Nordrhein-Westfalen mit über 65.000 Unternehmen und mehr als 342.000 Beschäftigten in der Medien- und Kommunikationsbranche Medienland Nummer eins in Deutschland. Neben der größten öffentlich-rechlichten Sendeanstalt WDR und dem erfolgreichsten privaten TV-Anbieter RTL haben über 20 weitere Fernsehsender ihren Sitz in NRW. Mehr als 60 überregionale und lokale Rundfunkstationen senden von hier, u.a. drei der deutschlandweit zehn meist gehörten Sender: 1 Live, WDR 2 und WDR 4. NRW ist Telekommunikationsstandort Nummer eins: Annähernd 90 Prozent des Mobilfunkmarktes in Deutschland wird von Unternehmen abgedeckt, die in NRW ihren Sitz haben, darunter die Marktführer Deutsche Telekom, Vodafone und E-Plus. Mehr als 133.000 Beschäftigte in der IT zählt NRW und ist damit bundesweit einer der bedeutendsten Standorte der Branche. Die »gamescom« in Köln ist mit über 250.000 Besuchern die europäische Leitmesse für interaktive Unterhaltung; ein Viertel aller deutschen Spieleentwickler ist in NRW beheimatet. 59 Universitäten und Fachhochschulen, 50 Technologiezentren und 60 Forschungsinstitute machen aus NRW das dichteste Forschungsnetzwerk Europas. Mehr als 150 Studiengänge ebnen hier jungen Kreativen den Weg in die Medienbranche. |
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