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Radio

Während Zeitungsverleger und Fernsehmacher junges Publikum an das Internet verlieren, können sich Radiosender in NRW über steigende Zuhörerzahlen freuen. Das älteste Massenmedium der Welt geht eine gelungene Symbiose mit dem jüngsten ein.

Stärker als alle anderen Medien profitieren Radiomacher von Facebook, Twitter & Co.  – auch im Lokalfunk. So produziert Antenne Düsseldorf gemeinsam mit rp-online, dem Internetportal der Rheinischen Post, wöchentlich die »Sendung mit dem Internet«. Das Programm wird parallel auf der UKW-Frequenz 104,2 und als Stream auf der der Webseite »www.sendung-mit-dem-internet.de« ausgestrahlt; dort bringen sich Hörer aktiv per Chat, ICQ, Twitter oder einem Kommentar ein. Sie diskutieren mit anderen Usern und tauschen sich über die Themen aus der Online-Welt aus. Außerhalb der Sendezeiten gibt es interessante Links, Informationen zur Sendung sowie weitere Themen aus der Online-Welt, die keinen Platz in der Sendung fanden. Ein Audio-Podcast steht nach Ende der jeweiligen Sendung zum Download bereit.
Für Franziska Bluhm (rp-online) und Daniel Fiene (Antenne Düsseldorf) geht dieses Format weit über das übliche »Mitmach-Radio« hinaus, bei dem Hörer anrufen, um Gewinnfragen zu beantworten oder Freunde zu grüßen. Das sieht wohl auch die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM NRW) so. Sie zeichnete das crossmediale Projekt mit dem Sonderpreis im Rahmen des LfM-Hörfunkpreises aus.


Die Auszeichnung ist seit fast zwanzig Jahren ein fester Bestandteil der Medienlandschaft des größten deutschen Bundeslandes; sie wird jährlich vergeben und soll die publizistische Qualität von Programm und Werbung fördern. Die Preise gehen an kreative Programmleistungen, lokale Werbespots und Werbekampagnen des NRW-Privatfunks.



Sendung

Web’n’walk

Interessante Entwicklungsmöglichkeiten bietet das Mobiltelefon als Endgerät für den Radioempfang. Anders als beispielsweise das Autoradio ist das Handy praktisch immer verfügbar. Die Mehrzahl der »Smart Phones« sind inzwischen mit dem Ortungsdienst GPS ausgestattet und ermöglichen damit ortsbasierte Zusatzinformationen. «Gerade das lokal verankerte Medium Radio mit seiner starken mobilen Nutzergemeinde wird hiervon profitieren. Spots können via Webradio und Mobile bereits auf Basis geografischer Daten gezielt ausgeliefert oder klassische Spots mit »Location Based Services« angereichert werden – nur drei Klicks und die nächstgelegene Verkaufsstätte oder ein regional einsetzbarer Coupon werden auf dem Display angezeigt«, hebt Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale, hervor. Das Unternehmen wurde im Frühjahr 2005 von führenden Privatradio-Unternehmern und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk gemeinsam gegründet und freut sich über eine halbe Million neuer Hörer im letzten Jahr.
Auch die Deutsche Telekom in Bonn setzt auf »Location Based Services«: T-Mobile Kunden, stehen im Portal »web’n’walk« standortbezogene Dienste zur Verfügung. Über den Reiter »Local« können Nutzer damit ihre aktuelle Position auf einer Karte einblenden, selbst wenn das Handy nicht über einen GPS-Empfänger verfügt. Danach lassen sich Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Tankstellen und Kinos in der Nähe anzeigen, natürlich auch Restaurantempfehlungen, Öffnungszeiten von Museen oder lokale Wetterprognosen. Um bei einem der angezeigten Geschäfte oder einer der Einrichtungen anzurufen, genügt ein Klick. 



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