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Menschenrechte brauchen Medien

Deutsche Welle

Die Zielgruppe in ihrer Sprache erreichen: Die DW sendet in 30 Sprachen.




 

Youssef



Verlässlich on air: Youssef Boufijiliene von der Arabisch-Redaktion Hörfunk und Online.

Die arabische Welt ist im Umbruch. Die junge Bevölkerung verjagt die Diktatoren, erkämpft sich Freiheiten, will demokratische Strukturen und Teilhabe an der Macht. Für die Deutsche Welle (DW) ist der arabische Raum ein Schwerpunkt im Zeichen des Dialogs.

Seit 2002 gehören die Länder zwischen Marokko und Oman zu den Kernregionen der DW. Damals ging sie als erster europäischer Auslandssender mit einem arabischen TV-Programm auf Sendung. Gleichzeitig verstärkte sie die bereits seit Jahrzehnten bestehenden Hörfunkangebote und ihre Internetaktivitäten. Die langjährige Präsenz in der Region kommt ihr in der aktuellen Krisensituation zugute. Die Menschen kennen und schätzen die Angebote als verlässlich, unabhängig und glaubwürdig. Über die Nachricht hinaus sind Einschätzungen aus deutscher und europäischer Perspektive gefragt.

Die Menschen wollen wissen, wie Deutschland zu den Entwicklungen steht, wie es sie auf ihrem Weg in Freiheit und demokratische Strukturen unterstützt. An diesen Anforderungen richtet die DW ihre Angebote aus. Sie vermittelt die Werte, für die Deutschland in der Welt steht. Als international präsente Stimme trägt sie zur Meinungsbildung der Weltöffentlichkeit bei. Hinzu kommt die Medienförderung durch die DW-Akademie als Teil der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Im Konzert der Mitbewerber ist die Stimme der DW mit klaren Akzenten erkennbar.

Globales Gewicht durch Auslandssender

In Fernsehen, Hörfunk und Internet berichtet die DW intensiv über die zivilgesellschaftlichen Prozesse in der arabischen Welt – und zwar in allen ihren Sendesprachen. Denn es interessiert auch in China, Myanmar und Iran, in Lateinamerika und in Afrika, wie die Menschen in Nahost ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Die DW und andere internationale Sender spiegeln die Ereignisse, geben ihnen globales Gewicht. Den Sozialen Medien kommt dabei eine wachsende Rolle zu: als kommunikativer Motor und Katalysator der Protestbewegungen – zugleich als Quelle für authentische Informationen. Umgekehrt nutzt auch die DW Facebook, Twitter und YouTube als Verbreitungswege für ihre Inhalte.

Sie muss Transformationsprozesse langfristig begleiten, den Dialog auf Augenhöhe führen, Angebote machen, die die Menschen in ihrer Gesellschaft weiterbringen. Das reicht von glaubwürdiger, unabhängiger Berichterstattung bis zur Fortbildung von Journalisten.

Wenige Wochen nach dem Ende des autoritären Regimes in Tunesien hat die DW bereits mit Partnersendern Kooperationen vereinbart: Hannibal TV und der staatliche Senderverbund »Télévision Tunisienne« übernehmen Informationsprogramme der DW, auch Aus- und Fortbildungsangebote im journalistischen und technischen Bereich gehören zum Paket.


Markus Loening

»Für die Begleitung des weiteren Umstrukturierungsprozesses in der arabischen Welt ist es wichtig, dass öffentliche Debatten stattfinden. Dieser Wettbewerb der Ideen und der politischen Meinungen muss sich in den Medien spiegeln.«

Markus Löning, Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe



Youssef

JOURNAL im Arabisch-Programm von DW-TV mit Mohamed Ibrahim und Dima Tarhini

Menschenrechte und Globalisierung

Die Anforderungen an den deutschen Auslandssender wachsen. Die DW befindet sich in einem umfassenden Reformprozess: Es geht um die Konzentration auf Kernregionen und Kernaufgaben – die Vermittlung eines umfassenden Deutschlandbilds, die Vermittlung von Werten wie Demokratie und Menschenrechten und die Förderung der deutschen Sprache.

»Menschenrechte und Globalisierung – Herausforderungen für die Medien«, so lautete auch das Thema des Deutsche Welle Global Media Forums vom 20. bis 22. Juni 2011 in Bonn. Wissenschaftler von Think Tanks trafen auf Vertreter von Politik und Nichtregierungsorganisationen. Journalisten traditioneller Medien diskutierten mit Internet-Aktivisten. Diese Breite prägt die Konferenz. Experten aus rund 100 Ländern tauschten Erfahrungen und Meinungen aus, formulierten Erwartungen und zeigten Lösungen auf. Der Blick geht auf die Medien- und Menschenrechtslage in allen Weltregionen – die Ereignisse in Nahost und die Teilnahme vieler Journalisten und Experten aus dieser Region machten den besonderen Reiz der Konferenz aus.

Einer der Höhepunkte: die Verleihung der internationalen Blog-Awards The BOBs der Deutschen Welle. Die 27-jährige Universitätsdozentin Lina Ben Mhenni erhielt die Auszeichnung für ihren Blog »A Tunisian Girl« (atunisiangirl.blogspot.com). Wael Ghonim wurde für seine Facebook-Seite »We are Khaled Said« (www.facebook.com/ElShaheeed) ausgezeichnet. Das »Time Magazin« setzte ihn auf der neuen Liste der 100 einflussreichsten Menschen auf Platz eins. Sie und weitere Preisträger wurden am 20. Juni in Bonn geehrt. 

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Die Deutsche Welle ist der Auslandsrundfunk Deutschlands. Sie produziert Fernseh-, Hörfunk- und Internetangebote auf Deutsch und vielen weiteren Sprachen für Menschen im Ausland. Darüber hinaus schult sie Medienfachkräfte aus Entwicklungs- und Transformationsländern.

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