Globale Medienwelt im Blick |
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Die TV-Talkshow »Jugend ohne Grenzen« gehört zu den erfolgreichsten Koproduktionen der Deutschen Welle |
Rund 1.200 Teilnehmer aus 100 Ländern trafen sich vom 3. bis 5. Juni 2009 beim zweiten »Deutsche Welle Global Media Forum« im Bonner World Conference Center. Medienvertreter aus aller Welt, darunter auch zahlreiche Partnersender des deutschen Auslandsrundfunks, tauschten sich mit Akteuren aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft in über 50 Veranstaltungen aus. Lösungsansätze für die Herausforderungen der Globalisierung zu erarbeiten – das ist das Ziel der internationalen Konferenz. In diesem Jahr wurde über das Thema »Konfliktprävention im Multimedia-Zeitalter« diskutiert. Mehr als 50 Kooperationspartner wirkten an der dreitägigen Konferenz mit, darunter die Asia Pacific Broadcasting Union, die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Journalistenorganisationen Reporter ohne Grenzen, CPJ und Press Now sowie die Robert-Bosch-Stiftung und die World Catholic Association for Communication (Signis). »Die Grabenkämpfe zwischen den klassischen Medien und den Neuen Medien sollten als überwunden gelten. Die Diskussionen haben den einzig möglichen Weg aufgezeigt: Alle Medien – unabhängig vom Ausspielweg – müssen klar definierte Qualitätsstandards erfüllen«, resümierte der Intendant des deutschen Auslandsrundfunks, Erik Bettermann, zum Abschluss der Konferenz. »Nur gut recherchierte, nachprüfbare und glaubwürdige Inhalte machen Medien aus.« Gerade in Konfliktsituationen und Krisenregionen, so der Intendant weiter, seien Medien doppelt gefordert: Unter Wahrung der journalistischen Distanz müssten sie zugleich als verantwortungsvolle Akteure auftreten und zur Verhinderung oder Eindämmung von Konflikten beitragen. Die dritte Auflage des Deutsche Welle Global Media Forum vom 21. bis 23. Juni 2010 in Bonn werde, so kündigte Bettermann an, unter dem Titel »Klimawandel und Medien« stehen. |
»Die internationale Community braucht neben der virtuellen Welt auch wirkliche Treffpunkte, um sich persönlich auszutauschen. Das Deutsche Welle Global Media Forum sollte eine permanente Institution werden. Bonn ist ein guter Ort für diese Konferenz mit ihrem weltweit einzigartigen Profil.« Andreas Krautscheid, Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW |
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Die Deutsche Welle: Mediales Aushängeschild Deutschlands
DW-Intendant |
Aushängeschild Deutschlands Die Deutsche Welle etabliert sich im globalen Maßstab weiter als multimediale Stimme Deutschlands in der Welt: Das vielsprachige Hörfunk-, TV- und Internetangebot erreicht jede Woche rund 86 Millionen Menschen weltweit, wie eine Hochrechnung auf der Grundlage aktueller Studien zeigt. Auf dem afrikanischen Kontinent bleibt Radio besonders erfolgreich, während in Europa das Fernsehprogramm und in Lateinamerika bevorzugt das Internetangebot (dw-world.de) genutzt wird. Weltweit nutzen 6,5 Millionen Menschen wöchentlich das Online-Angebot der DW. In Asien bietet die Deutsche Welle seit einigen Monaten im Zuge ihrer weiteren Regionalisierung zwei TV-Kanäle an: einen überwiegend englischsprachigen und einen hauptsächlich deutschsprachigen Kanal. Eindrucksvoller Beweis sei auch der Erfolg spezieller Projekte und Programmkooperationen mit Partnern: die TV-Talkshow »Jugend ohne Grenzen« etwa; mit über einer Million Zuschauern und 12,5 Prozent Marktanteil in Ägypten pro Sendung ist diese Koproduktion mit dem ägyptischen Staatsrundfunk ERTU ein besonders erfolgreiches Beispiel. Die jüngste Ausgabe wurde im Rahmen des Deutsche Welle Global Media Forum in Bonn öffentlich aufgezeichnet. Zum Aushängeschild speziell in Afrika ist die Reihe »Learn-ing by Ear« geworden. Die Radionovelas zu gesellschaftlich wichtigen Themen sind vor allem bei jungen Hörern sehr beliebt. In Kürze wird »Learning by Ear« auch für Afghanistan produziert, wie Bettermann im Rahmen des Bonner Kongresses ankündigte. Multimediale Stimme der Menschenrechte Dabei verfolgt die DW auch das Ziel, sich als multimediale Stimme der Menschenrechte zu positionieren. Als steuerfinanziertes Programmunternehmen vermittelt der Sender Werte und Perspektiven, für die Deutschland und Europa weltweit stehen – wie Freiheit und demokratische Entwicklung. Die DW unterstützt außerdem Ziele der Entwicklungszusammenarbeit – wie Demokratieförderung, Good Governance und Schutz der natürlichen Ressourcen. Sie werde, so Bettermann, in den kommenden Jahren ihre Stellung als wichtigstes elektronisches Medium zur Förderung der deutschen Sprache und Kultur weiter festigen. |
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Die Deutsche Welle ist der Auslandsrundfunk Deutschlands. Sie produziert Fernseh-, Hörfunk- und Internetangebote auf Deutsch und vielen weiteren Sprachen für Menschen im Ausland. Darüber hinaus schult sie Medienfachkräfte aus Entwicklungs- und Transformationsländern. Sie ist die mediale Visitenkarte Deutschlands in der Welt. Deutsche Welle Anschrift DW-TV |
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