Inhaltsverzeichnis
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Dass TV-Inhalte zukünftig verstärkt über das Internet vertrieben werden, liegt natürlich auf der Hand. Und dass Fernsehkanäle als alleinige Plattform für den Vertrieb audiovisueller Inhalte ausgedient haben, ist ebenfalls nicht zu übersehen. Insbesondere die Kids fühlen sich von Videoportalen wie beispielsweise der Google-Tochter YouTube wie magisch angezogen und wandern immer mehr ins Internet und ins Download-Zeitalter ab. Die Befürchtung der Sender, dass gerade die favorisierte junge Zielgruppe nicht mehr wie gewohnt ihre daily Vorabendsoaps konsumieren und sich stattdessen bevorzugt Videoportalen im Internet zuwenden, ist natürlich verständlich und auch begründet. Erfolg und Pleiten liegen nun mal dicht beieinander. Um dem konventionellen Echtzeitfernsehen ein wenig das Fürchten beizubringen, reicht es jedoch allemal. |
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Spielerisch an die Spitze: Köln mausert sich zur Gaming-Hauptstadt Deutschlands.
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Nicht nur Jean-Baptiste Grenouille, der Protagonist aus Tom Tykwers Verfilmung des Süskind-Bestsellers „Das Parfum“, verfügt über eine phänomenale Spürnase auch die Filmstiftung NRW hat diesen „Riecher“. Schließlich ist der Spielfilm, der rund 5,5 Millionen Zuschauer in die Kinos lockte und sechs deutsche „Lolas“ ergatterte, im letzten Jahr der erfolgreichste Film, an dem die Filmstiftung beteiligt war. Das Jahr 2006 zählte für den deutschen Film zu einem der erfolgreichsten seiner jüngsten Geschichte. |
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Die Kölner Verkehrsbetriebe tun es, und die Düsseldorfer Rheinbahn tut es auch: Die öffentlichen Verkehrsbetriebe an Rhein und Ruhr sind Vorreiter bei Handy-Tickets, ihre Kunden können Fahrkarten mit dem Mobiltelefon lösen. Während die Umsätze bei der Sprachübertragung stagnieren, entstehen jenseits des Geschäfts mit Klingeltönen interessante mobile Anwendungen vom Online-Banking und Handy-TV über „Social Networking“ bis zu heute eher exotisch anmutenden „Mobile Motion Tracking Services“. |
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Auch Regisseur Wim Wenders (hier mit seinem Hauptdarsteller Campino aus dem Film „The Palermo Shooting") vertraut auf Filmförderung und Versicherungsschutz aus NRW. |
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Dass es um den deutschen Film nicht gerade rosig bestellt ist, ist nichts Neues. Doch für die chronisch klamme Filmwirtschaft zeichnet sich nun ein Lichtstreif am Horizont ab. Die lang ersehnte Wende kommt in Form eines Förderfonds der Bundesregierung. Dieser neue, auf dem Koalitionsvertrag von CDU und SPD basierende Fonds fördert ab 1. Januar 2007 Kinoproduktionen mit jährlich 60 Millionen Euro drei Jahre lang. Alles Gute kommt bekanntlich von „oben“. Wenngleich nicht vom Himmel, so gleicht die Finanzspritze des Bundes in Höhe von 180 Millionen Euro für die Jahre 2007 bis 2009 doch einem Segen, und der warme Geldregen lässt die Verbände der Filmwirtschaft jubeln. Auch die Regierenden, wie Kultur- und Medienstaatsminister Bernd Neumann (CDU), loben sich selbst für ihre gezielte, effektive Förderpolitik, die ab diesem Jahr dem deutschen Film zu einem kräftigen Schub verhelfen soll. |
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Seitenwechsel: Medienmogul Prof. Dr. Helmut Thoma ist als Unternehmensberater in der Branche gefragt. |
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Die Koelnmesse, viertgrößter Messeplatz der Welt mit hervorragender Lage in Sichtweite des Kölner Doms auf der gegenüberliegenden Rheinseite, ist in der Entwicklung des Medienstandorts NRW ein wichtiger treibender Faktor. Als Veranstalter von Messen aus verschiedenen Bereichen des Medienspektrums ist sie selbst ein zentraler Treffpunkt der Branche. Nicht »Glanz & Glamour«, sondern ein vielfältiges Angebot zeichnet die Festivallandschaft Nordrhein-Westfalens aus. Kleiner und weniger aufgeregt als in Cannes, -Venedig oder Berlin, dafür aber fein und immer gut besucht, präsentieren sich die Festivals an Rhein und Ruhr. Im Veranstaltungskalender 2007 / 2008 finden sich alle wichtigen Termine aus NRW wieder. |
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Im Branchenverzeichnis des Media Guides finden sich Hunderte von Unternehmen mit ihrer Anschrift und den Kommunikationsverbindungen. Eine Reihe davon bieten Praktika, Volontariate oder Berufsausbildungen mit einer Mindestdauer von einem Jahr an und sind mit einem gekennzeichnet. |
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Was für jeden Lindenstraßen-Fan ein Traum wäre, ist für einige Studenten der Kunsthochschule für Medien Köln und Auszubildende des WDR harte Realität geworden. Sie erstellen unter der Leitung des »Lindenstraße«- Produzenten Hans W. Geißendörfer eine eigene Folge der ARD-Weekly. Eine solche Gelegenheit bildet natürlich eher die Ausnahme, doch wer wenigstens einmal hinter die Kulissen einer Fernsehproduktion schauen will, kann dies bei den auch dieses Jahr wieder von AIM organisierten Studiotouren im Rahmen des medienspezifischen Fachkongresses »Generation M« tun. Sowohl für interessierte Schüler als auch Studenten, Auszubildende und Absolventen öffnen mehr als 20 Fernsehsender, Verlage und Studios ihre Pforten eine gute Chance, um sich über Medienberufe zu informieren und potenzielle Arbeitgeber näher kennen zu lernen. Auch außerhalb dieser Tage besteht häufig die Möglichkeit, auf Anfrage einen Betrieb zu besichtigen oder bei Informationsveranstaltungen die ins Auge gefasste Schule unter die Lupe zu nehmen. |
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