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Gute Gründe für Gründer

Geschäftsführer TVN

Das Technologiezentrum Delmenhorst

Kieler Innovations- und Technikzentrum (Kitz)

Über 60 Unternehmen nennen das moderne Kieler Innovations- und Technologiezentrum (Kitz) ihr Zuhause

 

Dass der Norden für Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche so attraktiv ist, liegt nicht zuletzt an den vielen Gründerzentren und Technologieparks, die sich hier in den letzten Jahren etablieren konnten. Gerade für junge Unternehmen sind die die günstigen Mietkonditionen und unterschiedlichen Services der Zentren eine wichtige Hilfe.

Eine ganze Reihe solcher Angebote hält zum Beispiel das Göttinger Technologie- und Gründerzentrum (GöTec) bereit: Neben einem zentralen Sekretariat und Konferenzräumen inklusive Catering-Service stellt das Zentrum auch Intra- und Internet-Infrastruktur sowie Geräte wie Großkopierer und Farblaserdrucker bereit. Die Mitarbeiter des Zentrums bieten außerdem umfassende Beratung zu Gründerfragen an, etwa zur Fördermittelbeschaffung. Ähnlich breite Angebote finden sich in Niedersachsen zum Beispiel bei den Technologiezentren Nordhorn, Hildesheim oder Delmenhorst. Ein wichtiger Ansprechpartner in Bremen ist die Bremer Innovations-Agentur (BIA), die mit dem Gründerzentrum Airport, dem Bremer Innovations- und Technologiezentrum und dem Technologie-Zentrum Bremen-Nord gleich drei hochmoderne Firmen-Brutkästen verwaltet. Im benachbarten Bremerhaven betreibt das BRIG (Bremerhavener Innovations- und Gründerzentrum) eine der bedeutendsten Informations- und Technologiebörsen der Region.

Technologieparks mit Profil

Wer ein Domizil in Hamburg sucht, dem hilft die Sprinkenhof AG, kurz SpriAG, weiter: Sie bewirtschaftet fast den kompletten Bestand der stadteigenen Gewerbegrundstücke und vermietet zudem Flächen in firmeneigenen Objekten. Unter Federführung der SpriAG entstanden in den letzten Jahren bemerkenswerte Zentren, darunter der Technologiepark Harburg und die Internet-Factory im Stadtteil Ottensen. Ein anderer wichtiger Standort ist der hit-Technopark, der bereits 1985 auf Betreiben mehrerer Professoren der Technischen Universität Hamburg-Harburg seinen Anfang nahm. Ursprünglich ein städtisches Projekt, ist hit heute einer der größten privat finanzierten Technologieparks Deutschlands. Mitte der 90er-Jahre hat in Schleswig-Holstein das Kieler Innovations- und Technologiezentrum (Kitz) die Arbeit aufgenommen, das jungen Unternehmen modern ausgestattete Büroräume, Labors und Fertigungshallen sowie eine Vielzahl von Serviceleistungen zur Verfügung stellt. Kein Wunder, dass die Zahl der Mieter ständig wächst: Waren es 1996 noch rund 20, so sind es inzwischen über 60. Ähnlich erfolgreich präsentiert sich übrigens auch das Innovationszentrum Itzehoe, das inzwischen rund 50 Unternehmen mit mehr als 700 Mitarbeitern eine Heimat bietet.

Multimedia-Schmieden

Mecklenburg-Vorpommern schließlich kann mit dem Technologiezentrum Vorpommern (TZV) in Greifswald aufwarten: In unmittelbarer Nähe zu namhaften Unternehmen wie Siemens oder der Solon Nord GmbH nutzen hier mehr als 45 Firmen über 4.000 Quadratmeter Büro- und über 2.000 Quadratmeter Labor- und Produktionsfläche. Die guten Kontakte, die das TZV ins Baltikum sowie nach Polen und Skandinavien unterhält, erweisen sich nicht selten als besonders nützlich. Einen Pluspunkt anderer Art kann das Rostocker Innovations- und Gründerzentrum vorweisen: Im Jahre 2002 entstand hier das Multimedia-Kompetenzzentrum des Landes Mecklenburg-Vorpommern. In Form zweier Demonstrationslabore und eines Multimedia-Speziallabors wurde so die Möglichkeit geschaffen, Multimediaproduktionen besonders kostengünstig zu realisieren.


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