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Ausbildung im dualen System

| Ausbildung

Das duale System der Berufsausbildung ist ein zentrales Element im deutschen ­Arbeitsmarkt. Seit 1996 wurden für den Medien- und Kommunikationsbereich neue Berufe mit bundeseinheitlichen Abschlüssen geschaffen, die jungen Menschen ausge­zeichnete Zukunftschancen bieten. Was sich nun genau hinter den einzelnen Berufs­bezeichnungen verbirgt, soll die folgende Übersicht verdeut­lichen. Alle Ausbildungen verlaufen im dualen Sys­tem Betrieb – Berufsschule und haben ­eine Dauer von drei Jahren. Konkrete Auskünfte über die Verfügbarkeit von Ausbildungsplätzen und Berufsschulen können bei den zuständigen IHKs erfragt werden.


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Ausbildungstitel

Tätigkeitsprofil

Buchhändler

Bei dem immensen Angebot der Buchverlage ist die optimale Beratung des Kunden wichtigste Aufgabe des Buchhändlers. Die Kenntnis der verschiedenen Übersichtskataloge und Datenbanken ist dabei nötige Voraussetzung – und somit ebenso Ausbildungsbestandteil wie die Aufgabenbereiche Verwaltung, Marketing und Einkauf. Die Ausbildung erfolgt zu einem Drittel der Zeit in einem der drei Schwerpunkte: Sortiment, Verlag, Antiquariat.

Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste

Medien- und Informationsdienste beschaffen, erwerben, erfassen und erschließen Medien, Informationen und Daten, sichern Medienbestände und sonstige Informationsträger, recherchieren in Datenbanken und -netzen, informieren, beraten und betreuen Kunden und Benutzer, wirken bei der Öffentlichkeitsarbeit und im Marketing mit, sind in der Verwaltung, Betriebsorganisation, Statistik tätig.

Fachinformatiker

Auszubildende können sich in zwei Fachrichtungen qualifizieren: Fachinformatiker der Anwendungsentwicklung kennen und verstehen als Projektmitarbeiter die Rahmenbedingungen und betrieblichen Prozesse des Kunden und sind so in der Lage, dem Kunden anforderungsgerechte Softwarelösungen vorzuschlagen. Fachinformatiker der Systemintegration planen, installieren und konfigurieren komplexe Systeme der IuK-Technik bei internen oder externen Kunden. Je nach Ausprägung sind sie später in der technischen Planung, der Installation der Systeme, im Service oder im Rechenzentrums- und Netzwerksbetrieb tätig.

Fachkraft für Veranstaltungs-technik

Veranstaltungstechniker realisieren technische, organisatorische und gestalterische Dienstleistungen bei Events, Film- und Fernsehproduktionen, Kongressen, Konzerten, Produktpräsentationen, Shows, Tagungen, Theateraufführungen sowie bei anderen Bühnen- und Open-Air-Veranstaltungen. Sie können Geräte und Anlagen für die Beleuchtung, Beschallung, Bildprojektion sowie Aufnahme- und Übertragungstechnik auswählen, bereitstellen, montieren, in Betrieb nehmen, warten und bedienen und stehen ihren Kunden als Ansprechpartner und Berater zur Verfügung.

Film- und Videoeditor

Film- und Videoeditoren bewerten Bild- und Tonmaterial im Hinblick auf Gestaltungsmöglichkeiten und technische Qualität und gestalten es nach dramaturgischen Vorgaben zu einem inhaltlich-stimmigen aussagekräftigen AV-Produkt. Sie arbeiten selbstständig und in enger Zusammenarbeit mit der Regie und Produktion. Ihre Arbeit führen sie an Filmschneidetischen, elektronischen und digitalen Schnittsystemen und Bildmischpulten durch.

Film- und Videolaboranten

Film- und Videolaboranten/-laborantinnen vervielfältigen bereits vorhandene Bild- und Tonmaterialien, die auf einem fotografischen Film, einem Videomagnetband oder einer Videoplatte gespeichert sein können. Diese völlig unterschiedlichen Speichermedien verlangen unterschiedliche Bearbeitungstechniken. Film- und Videolaboranten/-laborantinnen arbeiten in Film- und Videokopierwerken, Filmberatungsfirmen und Fotolabors.

Fotomedienlaborant

Die Auszubildenden lernen, Kunden mediengerecht zu beraten, Bild- und Textinformationen zu gestalten und Bilder sowie Reproduktionen herzustellen. Sie bearbeiten Filme und Fotovorlagen und nutzen dabei analoge sowie digitale Geräte und Anlagen: Reprokameras, Entwicklungsmaschinen, Vergrößerer und elektronische Bildverarbeitungsgeräte.

Gestalter für visuelles

Marketing

Gestalter für visuelles Marketing arbeiten im Handel, auf Messen, Ausstellungen und in der Industrie. Ihre Arbeitsbereiche umfassen Verkaufsförderung, Präsentation von Waren, Produkten und Dienstleistungen, Werbung, Events, Öffentlichkeitsarbeit sowie Promotion. Gestalter für visuelles Marketing entwickeln und realisieren visuelle Gestaltungskonzepte, die die Unternehmensphilosophie kommunizieren und die Absatzförderung unterstützen.

Informatikkaufmann

Hierbei handelt es sich um den Nachfolgeberuf für den Datenverarbeitungskaufmann. Er ist der typische Anwenderberuf in der IuK-Branche. Informatikkaufleute analysieren Geschäftsprozesse auf die Einsatzmöglichkeiten von IuK-Anwendungslösungen. Auf der Basis ihrer Kenntnisse der betriebswirtschaftlichen Prozesse und der Informationsverarbeitungssysteme sollen die Informatikkaufleute die Aufgaben des Mittlers zwischen den Fachanforderungen und ihrer technischen Realisierung wahrnehmen.

Informationselektroniker

IT-Systemelektroniker planen Informations- und Kommunikationssysteme. Sie installieren Komponenten, Software, Zubehör und Netzwerke und realisieren dabei kundenspezifische Anforderungen. Sie nehmen Vertriebsaufgaben wahr und stehen als Ansprechpartner und Berater für ihre Kunden zur Verfügung. Im Schwerpunkt Bürosystemtechnik geht es vorzugsweise um Informationssysteme im Bürobereich; im Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik hauptsächlich um Geräte und Systeme zum Aufnehmen, Übertragen, Verteilen, Speichern, Verarbeiten und Wiedergeben von Bild, Ton und Daten.

Informations- und Telekommunikationssystemkaufmann

IT-System-Kaufleute informieren und beraten Kunden bei der Konzeption kompletter Lösungen der IuK-Technologie. Sie leiten Projekte in kaufmännischer, technischer und organisatorischer Hinsicht, wie die Einführung oder Erweiterung einer IuK-Infrastruktur von der ersten Beratung bis zur Übergabe an die Anwender. Sie kalkulieren und erstellen Angebote, bieten Finanzierungen an und erstellen die Nachkalkulation.

Informations- und Telekommunikationssystem-Elektroniker

IT-System-Elektroniker haben die Aufgabe, Service und Support für Kunden zu erbringen. Sie sind befähigt, Informations- und Kommunikationssysteme zu planen, die entsprechenden Geräte, Komponenten, Zubehör und Netzwerke einschließlich deren Stromversorgung und Software zu installieren und in Betrieb zu nehmen. Bei auftretenden Störungen sind sie in der Lage, auch unter Einsatz elektrischer Mess- und Prüfgeräte den Fehler zu finden und ihn durch Austauschen von Baugruppen und Geräten sowie durch Systemanpassungen zu beseitigen.

Kaufmann für audiovisuelle Medien

Kaufleute für audiovisuelle Medien sind in Medienunternehmen, insbesondere in den Bereichen Fernsehen, Hörfunk, Film- und Videoproduktion, Musik, Multimedia und Filmtheater tätig. Sie übernehmen kaufmännische Tätigkeiten in den Arbeitsgebieten Produktionsorganisation, Personalwirtschaft, Marketing und Vertrieb sowie Rechnungswesen und Controlling. Als multifunktionale Medienprofis sind Kaufleute für audiovisuelle Medien in allen Verwaltungsbereichen der Medienwirtschaft einsetzbar.

Mediengestalter Bild und Ton

Mediengestalter sind qualifiziert für die elektronische Produktion und Gestaltung von Bild- und Tonmedien, zum Beispiel Nachrichten- und Magazinbeiträge, Dokumen-tationen, Hörspiele, Werbespots, Lehrfilme, Musikvideos sowie Multimediaprodukte. Sie beraten Programmmitarbeiter bei der Gestaltung und Planung von Produktionen, wählen die notwendigen Geräte aus und nehmen sie in Betrieb, beschaffen Bild- und Tonmaterial aus Archiven und führen Format- und Normwandlungen durch, nehmen selbstständig oder gemeinsam mit Kameraleuten Bild und Ton auf und bearbeiten Bild- und Tonaufzeichnungen am Schnittplatz.

Mediengestalter für Digital- und Printmedien

Mediengestalter arbeiten in Unternehmen der Informationsverarbeitung und Kommunikationsproduktherstellung, wie z.B. bei Werbe- und Multimediaagenturen, Verlagen und Reprografiebetrieben. Zu den Aufgaben gehört die Beratung von Kunden bei der Gestaltung von Medienprodukten. Die Spezialisierung kann in vier Fachrichtungen erfolgen: Medienberatung, Mediendesign, Medienoperating und Medientechnik

Veranstaltungskaufmann

Veranstaltungskaufleute sind als Tournee- oder Konzertveranstalter, in Künstleragenturen, Gastspieldirektionen, im Bereich des Künstlermanagements sowie in Stadt- und Mehrzweckhallen oder Kulturhäusern tätig.

Medienkaufmann für Digital und Print

Die Auszubildenden sind in Verlagen und Medienhäusern wie auch in verlagsnahen Multimediaunternehmen tätig, die gedruckte und digitale Medien herausgeben sowie Dienstleistungen anbieten. Medienkaufleute arbeiten insbesondere in den Bereichen Programm, Produktentwicklung, Marketing, Verkauf, Vertrieb, Herstellung und Produktion in Verlagen und Medienhäusern.

Kaufmann für
Marketingkommunikation

Der Beruf löst den bisherigen Beruf Werbekaufmann ab. Dies wurde notwendig, da sich die Werbebranche grundlegend verändert hat. Neben den klassischen Werbemedien TV, Print, Außenwerbung, Radio usw. wurden neue Geschäftsfelder entwickelt, die von Agenturen unter dem Begriff der Kommunikation zusammengefasst werden. Zum Tätigkeitsfeld gehören heute vielfältige Aktionen der Verkaufsförderung, die Beteiligung an Messen und Ausstellungen, Einsatz von Werbeartikeln, Sponsoring und Event, Telefonmarketing und Öffentlichkeitsarbeit.

Kaufleute fürDialogmarketing Der Einsatz der Kaufleute für Dialogmarketing erfolgt in Unternehmen, die Kundenbetreuung, Kundenberatung und Kundengewinnung im Namen anderer als Dienstleistung erbringen. Die Auszubildenden kommunizieren und korrespondieren sicher und kompetent mit Auftraggeber und Kunden, auch in einer Fremdsprache. Darüber hinaus planen, organisieren, kontrollieren und dokumentieren sie Kampagnen und Projekte.

 
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