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Auf der parallel stattfindenden kongressbegleitenden Messe stellen über 100 Aussteller Neuheiten aus Broadcast, Multimedia, Film/Produktion, Werbung, Print und Medienausbildung vor. Darüber hinaus widmet sich die Medienmesse in enger Abstimmung mit dem Medienkongress den Themen-Specials Produktion und Musik. Die Messe ist kostenfrei zugänglich.
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| Die zweite Welle |
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Web 2.0-Angebote wie das Freundeskreis-Netzwerk Lokalisten, die Videoplattform MyVideo (beides ProSiebenSat.1) oder die Studenten-Community StudiVZ (Holtzbrinck) erzielen in Deutschland beträchtliche Reichweiten. StudiVZ soll ab kommendem Jahr schwarze Zahlen schreiben. Zielgruppengenaue Werbung mittels Targeting gilt grundsätzlich als viel versprechendes Geschäftsmodell im Internet der 2. Generation. Wie machen die klassischen Medien das Mitmach-Internet wirtschaftlich für sich nutzbar? Erfolgsrezepte sind insbesondere für Zeitung und Hörfunk gefragt, da im Netz die Mediengattungen im direkten Wettbewerb um die Nutzergunst buhlen. Auch die Musikbranche muss sich nach einer strategischen Neuausrichtung von Platten-Labels und neuen Vermarktungsstrategien umsehen, um nicht von der zweiten Internetwelle noch einmal überrollt zu werden.
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| Spielende Wertschöpfung |
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Ein eigenes Games-Forum befasst sich mit dem Mega-Trend Gaming, der sich vor allem bei jungen Zielgruppen in einer Verschiebung des Medienbudgets zu Gunsten der digitalen Spiele niederschlägt. Die attraktive Zielgruppe der Teenager und Twens schaut weniger Fernsehen und spielt immer mehr – mit Senioren sowie Hausfrauen gibt es ganz neue Zielgruppen. Welchen Einfluss wird die Gaming-Zielgruppenerweiterung auf die Spieleindustrie haben? Welche Unternehmen in der Wertschöpfungskette profitieren von diesem Trend? Welche neuen Geschäftsmodelle entstehen? Welchen Einfluss haben wichtige Spiele auf die traditionellen Medien-Budgets wie Musik, Video, aber auch Online-Subscriptions oder Mobilfunk-Budgets der Konsumenten? Was können etablierte Medienunternehmen heute schon tun, um sich dieser Bedrohung zu stellen?
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| Mobile Media |
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Mit der Durchsetzung von Mobile Media werden Medien zunehmend zeit- und ortsunabhängig. Die Cross-Media-Strategien der klassischen Medien wie Fernsehen, Print und Hörfunk rücken für deren Wettbewerbsfähigkeit in den Vordergrund. Dass etablierte Medienunternehmen die Veränderungen im Nutzungsverhalten ernst nehmen, zeigen diverse Übernahmen wie die von YouTube durch Google und MySpace durch die News Corporation, oder Beteiligungen von ProSiebenSat.1 an MyVideo und an den Lokalisten sowie die Gründung von clipfish.de durch RTL. Veranstalter der Medientage München ist die neu firmierte Medientage München GmbH (ehem. DVB Multimedia Bayern GmbH). Die Veranstaltung wird unterstützt von der Bayerischen Staatskanzlei und der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM).
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