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Mehrwertdienste aus Bayern sichern Mobilfunk-Wachstum

Cafeteria-Modell | Mehrwertdienste going mobile | Neue Geschäftsmodelle | SMS-Plattform | »Content is king!« | Dr. Sudoka | Internet & VoIP |Daten und Fakten

Alle reden vom Web 2.0 und den sagenhaften Finanzangeboten, die amerikanische Startups mit Kontaktbörsen im Internet
erreichen. Dabei erobert gerade das Münchner Unternehmen Gofresh mit seinem kostenlosen Mobile Social Networking Portal itsmy.com die Marktführerschaft im Bereich Mobile Communities in den USA und in Großbritannien.

Breitband Volumen

Getrieben durch das DSL-Anschlusswachstum steig auch das Breitband-Verkehrsvolumen in Deutschland im Jahr 2006 gegenüber dem Vohrjahr um 30%.
Quelle: Dialog Consult/VATM



Serviceumsätze

2006 stiegen die Umsätze mit Festetzdiensten - wie schon im Vorjahr - schneller als Umsätze im Mobilfunk:
Quelle Dialog Consult/VATM


StreetGigs




Ice Age




Während die Umsätze bei der Sprachübertragung stagnieren, entstehen –?jenseits des Geschäfts mit Klingeltönen?– interessante mobile Anwendungen vom Online-Banking und Handy-TV über »Social Networking« bis zu heute eher exotisch anmutenden »Mobile Motion Tracking Services«.
Nur 14 Monate nach dem Start erreicht das werbefinanzierte Portal itsmy.com eine halbe Million mobiler Kunden – und das fast ausschließlich durch »virales« Wachstum. Gofresh ist es gelungen itsmy.com als das »1st Major Mobile Portal« außerhalb der sogenannten »walled gardens«, der geschützten Mobilfunkanbieter-Portale, zu platzieren.
Stärkste Wachstumsmärkte nach den USA und Großbritannien sind das europäische Festland, hier speziell Italien und Portugal, sowie außerhalb Europas Indien und Südamerika. Am 1. Oktober 2007 hat Gofresh das Portal auch deutschlandweit im mobilen Internet, unabhängig von den Portalen der Netzbetreiber, gestartet. »itsmy.com ist ein mobiler Internetservice, der jedem Nutzer ein echtes mobiles Surferlebnis bietet. Wir sorgen dafür, dass man nicht mehr nach Hause muss, um Freunde online zu treffen,« erläutert Antonio Vince Staybl, CEO von Gofresh, das Erfolgsrezept.


Cafeteria-Modell nach oben

Noch bis vor kurzem suchten die Marketing-Experten nach der einen »Killer-Application«, die den Geräteherstellern hohe Umsätze mit neuen Modellen und den Netzbetreibern steigende Verbindungsgebühren bescheren würden. So sollten sich die gewaltigen Investitionen in den UMTS-Standard doch noch rechnen. Große Hoffnungen setzte die Branche dabei zunächst auf den »Multimedia Message Service« (MMS), bei dem Kurznachrichten nicht nur als Text, sondern in Verbindung mit Bild und Ton übertragen werden. Tatsächlich liegt der MMS-Anteil 2007 noch bei unter 1 Prozent der gesamten Mobilfunkumsätze und wächst nur langsam. Eine vergleichbare Entwicklung zeichnet sich für das Handy-TV ab: Nur eine eher begrenzte Anzahl von Mobiltelefonierern ist bereit, zusätzliche Gebühren für das Privileg zu zahlen, auch in der U-Bahn oder im Park Videoclips oder Nachrichten auf dem Handy zu betrachten. Ob andere Finanzierungsmodelle
(Werbung) die Kosten für Formatwandlung und Übertragung ausgleichen können, ist noch fraglich.
Offenbar entwickelt sich in der Mobilfunk-Branche ein »Cafeteria-Modell«: Neben der Sprachübertragung und dem SMS-­Service, die zusammen genommen noch immer weit über 90 Prozent der Erlöse sicher stellen, entstehen viele unterschiedliche Mehrwertdienste. Aus dem wachsenden Angebot stellen sich die Handybesitzer solche Angebote zusammen, die ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen. Während die
−neben dem ganz normalen Telefonieren − Urlaubsbilder verschicken, Klingeltöne oder Spiele laden und Handy-TV anschauen, bezahlen die anderen Bus- oder Park-Tickets, erledigen von unterwegs ihre Bankgeschäfte und lassen ihren persönlichen Fitnesszustand durch Sensoren an der Sportkleidung messen, per Mobilfunk übertragen und auswerten (»Mobile Motion Tracking Services«).

Mehrwertdienste going Mobile nach oben

Im harten Preiskampf um die Kunden − rund 16 Millionen Nutzer wechseln jedes Jahr ihren Netzbetreiber (Deloitte) − setzen die Mobil­funkanbieter zunehmend auf »klassische« Mehrwertdienste wie Sprachbox, Ruf­umleitung, Rückruf bei besetzt u.a. sowie die Vermarktung von attraktivem Inhalt, um die Kunden bei der Stange zu halten. Die Gesamtumsätze im Mobilfunk lagen Ende 2006 laut einer Studie des Verbands der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) bei annähernd 30 Milliarden Euro. Seit Herbst 2006 kommt dabei mit knapp 85 Millionen Handy-Verträgen auf jeden Bundesbürger statistisch gesehen ein Mobilfunkanschluss.
Die vollständige Verbreitung der Handys – und nicht zuletzt die jüngsten Preisoffensiven der Mobilfunknetzbetreiber – haben dazu beigetragen, dass die aus den Mobilfunknetzen abgehenden Verbindungsminuten im Jahr 2006 deutlich zunehmen, und zwar von 108 auf 127 Millionen Minuten. Der Non-Voice-Anteil an den Serviceumsätzen im Mobilfunk stieg 2006 gegenüber dem Vorjahr um 2,4 auf 20,7 Prozentpunkte. Zu diesem
ägt die Datenübertragungsnutzung überproportional mit bei. Ihr Anteil erhöhte sich von 3,3 auf 6,1 Prozent, während der Umsatzanteil mit SMS-Textnachrichten im gleichen Zeitraum von 14,4 auf 13,8 Prozent fiel. Nach Angaben der Bundesnetz­agentur (Jahresbericht 2006, S. 73) werden in Deutschland derzeit etwa 20 Milliarden SMS pro Jahr verschickt. Die Anzahl von rund 170 bis 180 Millionen MMS nimmt sich dagegen noch vergleichsweise bescheiden aus.


Neue Geschäftsmodelle nach oben

Der Markt für mobile Inhalte und Dienste wächst Prognosen zufolge kontinuierlich an. Mit einem Marktwert von 116 Mrd. € bis 2011 (Euroforum »Mobile Media 2007«) wird Mobile Media zunehmend die Entwicklung der gesamten Mobilfunkbranche bestimmen. »Je mehr sich die Anbieter in ihren Basisleistungen – Telefon- und DSL-Anschluss,
Flatrate – und im Preis angleichen, exzellenten Service einmal vorausgesetzt, umso wichtiger werden Zusatzleistungen wie Sprachbox, Klingeltöne oder besondere Dienstmerkmale und immer häufiger auch: Content«, kommentiert VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner die Branchenentwicklung.
­­­ka­tionsanbieter profitieren, sondern insbesondere auch Unternehmen der Entertainment- und Medien­branche wie TV-Produzenten, Radio- und Fernsehsender, Spiele-Entwickler, Musiklabels und Werbeagenturen. Insbesondere für die Medienunternehmen, aber auch für die in der IT- und Telekommunikationsbranche ak­ti­ven Unternehmen gilt es, das bisherige Geschäfts­modell auf die mobilen ­Plattformen auszuweiten, um im immer stärker umkämpften Markt das volle Potenzial der angebotenen Inhalte und Dienste auszuschöpfen. Außerdem ist die gemeinsame Entwicklung von neuen oder spezialisierten Technologien, Formaten und Distributionswegen von großer Bedeutung.


SMS-Plattform nach oben

Als am 01. September 2007 im Rahmen des Eurovision Dance Contest (EDC) erstmalig das beste Tanzpaar Europas in London
gekürt wurde, war die Münchner MindMatics AG mit von der Partie. In der Tradition des Eurovision Song Contest sind die Fernsehzuschauer aufgefordert, während der Show per SMS- und Telefon-Voting das beste Tanzpaar zu ermitteln. Als SMS-Aggregator bündelt MindMatics während des ca. 95 minütigen Votings sämtliche eingehenden SMS-Stimmen aus ganz Europa und leitet diese auf
die paneuropäische Votingplattform der
Firma digame nach Köln. »Um derartige Volumen reibungslos empfangen und auswerten zu können, benötigt man eine hochperformante SMS-Plattform und ein paneuropäisches Netzwerk«, erläutert Ingo Lippert, CEO der MindMatics AG.


»Content is king!« nach oben

Als verbindendes Element erweist sich in der neuen digitalen und mobilen Welt dabei einmal mehr die alte Medienweisheit »Content is king!« Denn ohne ein gut durchdachtes und qualitativ hochwertiges Angebot von Inhalten werden die Nutzer keine mobilen Internet-
und Unterhaltungsangebote abonnieren. Rechtemanagement (DRM), Preisgestaltung und Entwicklung der geeigneten Hard- und Software sowie die Abrechnung über die Telefonrechnung sind dabei die tragenden Themen, die einen Dienst nur in Zusammenarbeit der Anbieter zum Erfolg führen können.

 

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Dr. Sudoka nach oben

Das Trendspiel des Jahres gibt es beim Münchener Content Provider Airmotion nun auch fürs Mobile: »Dr. Sudoku« begeistert die Gamer über fünf Schwierigkeitsgrade hinweg und ermöglicht dem Spieler, seine eigene Statistik aufzustellen, weitere Features inklusive. In »Monster Truck« werden harte Parcours durchfahren und »Battleship« bringt taktische Seeschlachten aufs Handy. Auch für softe Erotik ist gesorgt: Bei »My Girl Donna«, »Babewatch« und »Sex Machine« fallen die Hüllen.
Airmotion versteht sich als führender Anbieter auf dem internationalen Markt der B2B-Contentprodukte für mobile Endgeräte. Die Produkt-Palette umfasst redaktionelle SMS- und MMS-Infodienste, Bilder (Wallpapers, Animationen), Videos, Themes, Klingeltöne und Applikationen. Neben der Produktion von Inhalten sorgt Airmotion auch für die technische Umsetzung mobiler Lösungen. So bringen die Münchner die MTV Europe Music Awards bei Vodafone live! ins Web- und Wap-Portal: Vorberichte, News, Facts, das EMA-Quiz, Bildergalerien und natürlich alles rund um die Stars & Gewinner.

 

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Internet und VoIP nach oben

Auch im Marktsegment der Mehrwertdienste hat das Internet Protokoll längst Einzug gehalten. Neben der Umstellung etwa von Call-Centern auf VoIP und der Freischaltung von Mehrwertdienste-Nummern auch für Anrufe aus dem Internet führt der Wechsel zu VoIP nach Auffassung von Marktteilnehmern vor allem auch zu einer Änderung der Geschäftsmodelle. So können Dienste in Zukunft stark auf die Bedürfnisse einzelner Nutzer zugeschnitten werden. Da ein wachsender Anteil der Kundenanfragen aus den Mobilfunknetzen resultiert, haben die Mehrwertdien­ste-Anbieter zudem Video-Dialogplattformen aufgebaut, die den Funktionalitäten von modernen UMTS-Geräten gerecht werden. Anrufe bei Service-Rufnummern können so grundsätzlich auch als Videotelefonat geführt werden.

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Daten und Fakten nach oben


Daten und Fakten
Adresse Airmotion GmbH
Tassiloplatz 781541 München
Allnet GmbH
Maistr. 282110 Germering
ccn GmbH
Frankfurter Ring 105a80807 München
End2End GmbH
Friedrich-Bergius-Ring 15
97076 Würzburg
Telefon
Fax
E-Mail
Internet
0 89/8 56 32 7-77
0 89/8 56 32 7-41
info@airmotion.de
www.airmotion.de
0 89/8 94 22 2-220 89/8 94 22 2-33
info@allnet.de
www.allnet.de
0 89/7 46 16 0-0
0 89/7 46 16 0-30
info@ccn.net
http://ccn.net
0 931/3 29 32-0
0 931/3 29 32-111
messaging@end2endmobile.de
www.end2endmobile.com
Alexander Bestle Wolfgang Marcus Bauer Dr. Roland J. Kupfer Frank Stöcker

 

Gofresh GmbH
Lilienstraße 781699 München
LEWTelNet GmbH
Oskar-von-Miller-Str. 1b86356 Neusäß
MindMatics AG
Marcel-Breuer-Straße 18 80807 München

M-net GmbH
Müllerstraße 7
80469 München

 

0 89/4 58 67-502
0 89/4 58 67-499
info@gofresh.de
www.gofresh.de
0 821/3 28-1400
0 821/3 28-140 1
info@lewtelnet.de
www.lewtelnet.de
0 89/3 22 98 6-0
0 89/3 22 98 6-570
info@MindMatics.de
www.mindmatics.de
0 89/4 52 00-0
0 89/4 52 00-45
info@m-net.de
www.m-net.de

 

Jukka Saarelainen Erna-Maria Trixl Martin Weber (Vorstand) Dr. Hans Konle

 

mvox AG
Nikolausstraße 4 84518 Garching
O2 Germany GmbH & Co. OHG
Georg-Brauchle-Ring 23-25
892 München
Deutsche Telekom
Marsplatz 4
80335 München
VoipTec München
Levelingstraße 8
81673 München

 

0 8634/6 24 97-0
0 8634/6 24 97-299 info@mvox.de
www.mvox.de
0 89/2 44 2-0
0 89/2 44 -8888 info@O2online.de
www.O2online.de
0 800/3 30-1000
0 800/3 30-1309
info@t-com.de
www.t-com.de
0 89/9 59 59 5-75
0 89/9 59 59 5-77
info@voiptec.de
www.voiptec.de
Herbert Klotz Jaime Smith Basterra René Obermann Peter Thievessen

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