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»Digital Games«

Video- und Computerspiele erweitern den Aufgabenbereich der BLM

Computer

 

 

 

Joystick

 

 

 

 

BLM

Digitale Spiele sind inzwischen allgegenwärtig, und deshalb muss sich die Gesellschaft mit ihnen auseinandersetzen. Dies gilt auch für die Landesmedienanstalten – besonders im Hinblick auf die Aspekte Jugendschutz und Medienpädagogik.

Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) war sich schon früh der Bedeutung digitaler Spiele vor allem für Kinder und Jugendliche bewusst und hat deshalb in den letzten Jahren u.a. eine ganze Reihe von Veranstaltungen zu diesem Themenkomplex organisiert. Dabei ging es immer um beides, um die politische und gesellschaftliche Debatte ebenso wie um wirtschaftliche Chancen.
Bereits nach zwei Jahren ist so die »Munich Gaming« zu einem der führenden Kongresse zum Thema digitale Spiele in Deutschland geworden. Auch die Augsburger Mediengespräche, die wichtigste jährliche Publikumsveranstaltung der Landeszentrale, hat sich 2009 mit dem Thema Video- und Computerspiele beschäftigt. Bei den zahlreichen Veranstaltungen wird immer wieder deutlich, dass hier der populistische Ruf nach Verboten alleine nicht weiter führt. Alle seriösen Untersuchungen zeigen, dass sich die negativen Auswirkungen von digitalen Spielen immer erst im Gesamtkontext der jeweiligen Lebenswelten entfalten. Deshalb sind nicht die Spiele das grundsätzliche Problem, sondern die sozialen Verhältnisse.

Prägende Unterhaltung

Digitale Spiele haben in den vergangenen Jahren die Themen- und Aufgabenpalette der BLM erweitert. Dies ist nur konsequent, da sie mittlerweile zu einem neuen Massenmedium geworden sind, in dem manche Experten die prägende Unterhaltungsform des 21. Jahrhunderts sehen. Auch wenn durch die Medienentwicklung immer wieder neue Aufgaben auf die BLM zukommen, bleiben die ursprünglichen Aufgabenbereiche bestehen. Die lassen sich griffig zusammenfassen unter den Begriffen: Gestalten, Fördern, Forschen und Informieren.

Aufgaben der BLM

»Gestalten« bedeutet dabei, die Genehmigung und Kontrolle der privaten Rundfunkangebote und die Sicherstellung deren technischer Verbreitung.
»Fördern« umfasst das gesamte Spektrum der Förderung lokaler Hörfunk- und Fernsehangebote, von ausgewählten Film- und Fernsehproduktionen bis hin zur technischen Infrastruktur. Dazu kommen dann noch die beiden Bereiche Aus- und Fortbildung und Medienpädagogik/Medienkompetenz, die für die BLM einen besonders wichtigen Stellenwert haben.
»Forschen« heißt, gezielt Medienforschung zu betreiben, um sowohl die Defizite als auch die Chancen in der Entwicklung der privaten Rundfunkangebote in Bayern festzustellen. Dies dient vor allem der Weiterentwicklung und Optimierung bestehender Konzepte.
»Informieren« ist die Grundvoraussetzung für Transparenz. Die BLM informiert deshalb über ihre Arbeit ebenso wie allgemein über die Entwicklung der Medien. Die Informationen finden sich in zahlreichen Print-Publikationen, dem Internetauftritt der Landeszentrale und in vielen Veranstaltungen.

Jubiläumsjahr

Im Jahr 2010 begeht die BLM ihr 25-jähriges Bestehen. In dieser Zeit hat sie in Bayern eine flächendeckende lokale Hörfunk- und Fernsehlandschaft geschaffen, die so in keinem anderen Bundesland besteht und darüber hinaus mit dazu beigetragen, dass Bayern auch auf nationaler und internationaler Ebene zu den bedeutenden Medienstandorten zählt.


BLM

Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM)
Heinrich-Lübke-Str. 27
81737 München
Tel. 0 89/6 38 08-0
Fax 0 89/6 38 08-140
blm@blm.de
Präsident: Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring
Mitarbeiter: 85
Jahresetat 2009: 26,2 Mio. Euro


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