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München:

Die Mischung macht's

München

Dass München nicht nur magische Anziehungskraft auf Besucher, sondern auch auf Unternehmer, Investoren sowie Medien- und Filmschaffende ausübt, ist nichts Neues. Dass dieser Trend aber ungebrochen ist und die bayerische Landeshauptstadt ihre führende Stellung bewahrt und ausbaut, ist eine mehr als erfreuliche Tatsache und basiert auf Faktoren, die vor allem der breiten Vielfalt im Raum München zugeschrieben werden.

»München ist einer der führenden europäischen Medienstandorte. Er bietet den Medienschaffenden ideale Voraussetzungen und kreative Freiräume«, bestätigt auch Dieter Reiter. Münchens Wirtschaftsreferent kann sich dabei auf solide Zahlen stützen, unter anderem auf die von der Stadt gemeinsam mit der IHK angefertigte Studie »IuK- und Medienstandort München« sowie auf eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin.


Willy Bogner

»Mit über 3 Milliarden Fernsehzuschauern zählen Olympische Winterspiele zu den größten Medienereignissen weltweit. Für die Medienbranche in München wäre eine erfolgreiche Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 eine riesige Chance. Im Mediacenter in der Messestadt wird die internationale Medienwelt mit über 10.000 Pressevertretern zu Gast sein. München 2018 wird ein Katalysator für moderne Formate und kreative Ideen zugeschnitten auf das Kommunikationsverhalten der jungen Generation sein.«

Willy Bogner, ehemaliger Skirennläufer und Geschäftsführer der Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH


Wickie

»Wickie und die starken Männer« des Münchner Regisseurs Michael »Bully« Herbig

 

 

 

 

Oktoberfest

Die vielen Facetten Münchens

Schließlich wird ein bedeutender Teil des Gesamtumsatzes der Informations- und Kommunikationsbranche Deutschlands an der Isar generiert. Hinzu kommt, dass im Raum München die gesamte Medienbranche gut aufgestellt ist und auf allen Plattformen mitmischt, d.h. keine TV- und Produktionslastigkeit vorherrscht wie beispielsweise in Köln, oder in Düsseldorf, wo sich überwiegend die Werbebranche angesiedelt hat. »Die Mischung stimmt«, betont auch Petra Schwegler, Ressortleiterin Online beim Kontakter, dem Nachrichtendienst der Kommunikationsbranche, mit Sitz in der Münchner City. Daher verwundert es nicht, dass die Anziehungskraft des Standorts unvermindert groß ist, dass sich die ProSiebenSat.1 Media AG, Deutschlands zweitgrößtes Medienunternehmen, im Mai 2009 zum Umzug von Berlin nach München-Unterföhring entschlossen hat und im Mai 2010 mit dem Frauensender SIXX on air gegangen ist.
München ist auch eine Filmhochburg. Das Herz der Filmstadt bildet seit mehr als 80 Jahren die Bavaria Film Gruppe mit ihren zahlreichen Tochterunternehmen am Stammsitz Geiselgasteig vor den Toren der Stadt. Produktionsunternehmen der Film- und TV-Branche können auf deren komplette Dienstleistungspalette zurückgreifen. 223,5 Mio. Euro betrug allein der Umsatz der Bavaria Film GmbH im Geschäftsjahr 2008/2009. Münchner Erfolgsproduzenten und -regisseure bringen mit Filmen wie »Wickie und die starken Männer« oder »Die Päpstin« darüber hinaus die Kinokassen zum Klingeln. Oscar-Preisträger wie die Regisseure Caroline Link oder Florian Henckel von Donnersmarck haben die Weichen für ihre Karriere an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München gestellt. Damit ein kreatives Filmschaffen der HFF-Studenten auch weiterhin gewährleistet ist, wird die renommierte Hochschule Ende 2010 auf dem Areal der Pinakotheken mit einem repräsentativen modernen Neubau ein neues Domizil erhalten. Auch hochkarätige Filmtechnik aus München, entwickelt von der Weltfirma ARRI, hat schon vielfach den Weg aufs Siegertreppchen in Hollywood geschafft; insgesamt 16-mal holte ARRI den begehrten Technik-Oscar nach Hause. Wer der »Filmstadt München« einen Besuch abstatten möchte, kann dies neuerdings auch auf einer Video-Bustour (www.videobustour.de) tun. Eine live kommentierte Stadtrundfahrt in mit Monitoren ausgestatteten Bussen führt zu den Schauplätzen großer Vergangenheit, zeigt Ausschnitte von berühmten München-Filmen an den Originaldrehorten und hält historische Film-, Bild- und Tondokumente bereit.

Kreatives Potenzial

Dass die Isarmetropole auch mit kreativen Unternehmen und Persönlichkeiten aus dem Bereich Werbung bestens repräsentiert ist, bewies die Verleihung des 12. Deutschen Mediapreises im Februar 2010 in München. Die von der Fachzeitschrift »Werben & Verkaufen« jährlich vergebene Trophäe für die effektivste Media-Strategie ging an die Agentur Mind-share für die Werbekampagne des Münchner Unternehmens Telefónica O2. Sieger »kreativste Media-Idee« war die Münchner Agenturgruppe Mediaplus und Plan.Net mit ihrer TV-Kampagne für Carglass. Hohe Aufmerksamkeit erzielte die Agenturgruppe Media-plus und Serviceplan mit ihrer Below-the-line-Kampagne für Amnesty International zum Aktionstag »60 Jahre Menschenrechte«.

Mit Pauken und Trompeten

In München spielt die Musik, wie es hierzulande so schön heißt. Musik spielte auch die Hauptrolle beim ersten »Klangfest München 2010«, einer vom Kulturreferat in Zusammenarbeit mit dem Referat für Arbeit und Wirtschaft unterstützten Veranstaltung, die am Pfingstsamstag zehntausend Besucher in den Münchner Gasteig zog. Dabei hat sich das Konzept »Musikproduzenten aus und um München präsentieren ihre Arbeit und ihre Künstlerinnen und Künstler bei freiem Eintritt« als voller Erfolg erwiesen. Dem Publikum konnte so ein Bewusstsein für die Arbeit der unabhängigen Musikfirmen in München und Bayern vermittelt werden.
Als Musikmetropole hat sich München in Europa ohnehin bereits einen exzellenten Ruf erworben. Zur Konzertsaison 2012/2013 freut sich die Münchner Klassikgemeinde auf die Rückkehr von Lorin Maazel als Chefdirigenten der Münchner Philharmoniker. Maazel war bereits von 1993 bis 2002 Chefdirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und erhielt als erster Klassikkünstler in Deutschland eine Platinschallplatte. Aber auch Jazzveranstaltungen oder – im Bereich der zeitgenössischen Musik – das einzigartige Musiktheaterfestival »Münchner Biennale« werden diesem Renommee gerecht.
Musik ist natürlich auch ein Thema beim Münchner Oktoberfest, das 2010 mit Pauken und Trompeten seinen 200. Geburtstag feierte. Vieles hat sich die Stadt einfallen lassen, um das Wiesn-Jubiläum gebührend zu begehen und die 200-jährige Geschichte des Oktoberfestes lebendig werden zu lassen: darunter eine Ausstellung »Das Oktoberfest 1810–2010«, einen historischen Festzug, ein Galopprennen wie anno dazumal und viele andere Attraktionen.
Noch ein weiteres Ereignis wirft große Schatten voraus: die Bewerbung Münchens gemeinsam mit Garmisch-Partenkirchen für die Olympischen Winterspiele 2018. Seit dem 22. Juni 2010 darf sich die Landeshauptstadt offiziell als Candidate City bezeichnen. Nun heißt es: Daumen drücken!


Landeshauptstadt München

Landeshauptstadt München
Referat für Arbeit und Wirtschaft
Wirtschaftsförderung

Herzog-Wilhelm-Str. 15
80331 München
Tel. 0 89/2 33-22522
Fax 0 89/2 33-27966
ursula.grunert@muenchen.de
Kontakt: Dipl.-Verw.Wirtin Ursula Grunert (Filmbeauftragte der Landeshauptstadt München)


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