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Bayern:

»Medien- und IuK-Cluster von Welt«

Invest in Bavaria

 

Bayern

 

 

ProSiebenSat.1

Seit Juni 2009 sind die TV-Aktivitäten der ProSiebenSat.1 Media AG am Standort Unterföhring gebündelt.

Bayern ist ein führender Standort für Medien und Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK) in Europa. Dabei besticht der Standort Bayern nicht nur durch die unvergleichliche Konzentration von in- und ausländischen Medien- und IuK-Unternehmen, sondern auch durch die große Bandbreite und Diversität – auch regional – in fast allen Bereichen und Branchensegmenten. Ob Verlagswesen, Rundfunk/Fernsehen, Internet, Medientechnik, mobile Kommunikation, Soft- und Hardware, Kreativwirtschaft oder Handel, Bayern spielt in der ersten Liga.

Gut ein Viertel (28) der 100 größten deutschen Medienunternehmen kommt aus Bayern. Allein diese 28 Unternehmen erzielten 2009 einen Gesamtumsatz von fast 14 Milliarden Euro und beschäftigten an die 51.000 Mitarbeiter. Ihren Stammsitz in Bayern haben Europas größter kommerzieller Fernsehkonzern, die Münchner ProSiebenSat.1 Media AG, der führende deutsche Buchverlag Bertelsmann Random House, das wichtigste unabhängige Filmproduktions- und Filmverleihunternehmen, die Constantin Film AG, oder auch der größte private Radiosender Antenne Bayern. Auch die großen globalen und internationalen Mediengruppen schätzen die Vorzüge des Standorts Bayern und unterhalten bedeutende Tochter- und Zweigunternehmen hier: Google und Yahoo! im Bereich Internet und neue Medien, Vivendi und Nintendo bei Games und Publishing, Bonnier und Elsevier im Verlagsbereich, Disney und GE NBC Universal in Sachen Broadcast oder Avid, Nvidia und Harris für Medientechnik.

Fernsehcluster München

Der Großraum München ist der Rundfunk- und Fernsehstandort schlechthin in Deutschland. Mehr als 40 nationale und internationale Anbieter bedienen von hier den deutschsprachigen Markt, gut ein Drittel der bundesweit ausgestrahlten Sender: Die schon erwähnte ProSiebenSat.1 Media Gruppe mit ihren Sendern wie Kabel eins, ProSieben, Sat.1 und Sixx, der öffentlich-rechtliche Bayerische Rundfunk mit seinen zwei Fernseh- und sieben Radioprogrammen (wie auch die ARD- Programmredaktion), RTL II, Sport1, Tele5 und HSE24, die deutschen Programme von Disney, Turner Broadcasting und NBC Universal. Zudem sind die führenden Plattformbetreiber und Distributoren im Großraum München zuhause, sei es Kabel Deutschland, der größte Kabelnetzbetreiber des Landes, SES Astra und APS im Bereich Playout und Satellit oder Sky Deutschland, die national führende Pay-TV Plattform.


Resident Evil

»Resident Evil: Afterlife 3D« - Innovative 3D-Produktion der Constantin Film AG

 

 

 

ARRI

 

 

 

Fraunhofer

Das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen entwickelte die Codierverfahren MP3 und MPEG AAC.

 

BR

Der Bayerische Rundfunk (BR) betreibt von München aus zwei  TV- und sieben Rundfunkprogramme.

 

 

Ice Age 3

»Made in Bavaria« – »Ice Age 3«

Film- und TV-Produktion

»Als ich vor einigen Monaten hier auf der Suche nach Locations war, schockierte mich die Schönheit Bayerns regelrecht«, so kommentierte Produzent Jeremy Bolt sein Bemühen passende Drehorte für die 3D-Neuverfilmung des Klassikers »Die drei Musketiere« zu finden. Kein Wunder, dass die Außenaufnahmen für den Film, der im Herbst 2011 in die Kinos kommt, ausschließlich an bayerischen Schauplätzen entstehen, in Bamberg, Würzburg, Burghausen, München und Herrenchiemsee. Überragende und überraschende Locations sind nur eine kleine Facette des Film- und Fernsehproduktions-Standorts Bayern. Dessen exzellentes Filmfördersystem, vertreten durch den FilmFernsehFonds Bayern, hochleistungsfähige Studiobetriebe wie die Bavaria Film und vor allem eine  Vielzahl hoch qualifizierter und renommierter Kreativer, seien es Autoren, Schauspieler, Komponisten oder Regisseure, sichern Bayern eine Spitzenstellung. Dabei bildet Bayern die gesamte Wertschöpfungskette im Produktionsbereich ab.

Vorsprung durch Technik

Dieser legendäre Slogan einer großen bayerischen Automarke gilt auch im Medien- und IuK-Bereich für Bayern. Technik-Innovationen aus Bayern haben die Medien- und IT-Branche nachhaltig geprägt. So im Bereich Filmtechnik, wo das Münchner Traditionsunternehmen ARRI, gegründet 1917 von den Filmpionieren August Arnold und Robert Richter, schon über Jahrzehnte Maßstäbe für Filmkameras, Beleuchtung und digitale Postproduktion setzt, die mittlerweile bereits mit 16 Technik-»Oscars« der »Academy of Motion Picture Arts and Sciences« ausgezeichnet wurden. Ein Meilenstein im Bereich der Audiotechnik war die Entwicklung der MP3 und MPEG AAC Codierverfahren durch das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (Fraunhofer IIS) im nordbayerischen Erlangen, eine wesentliche Basis für das digitale Medienzeitalter. Weitere bedeutende bayerische Medientechnik-Unternehmen sind in der Übertragungs- und Sendetechnik Kathrein, Rohde & Schwarz für Mess- und Regeltechnik, Kinoton für digitale Studio- und Projektionstechnik, um nur einige zu nennen. In dieser Reihe ist auch das in München ansässige Institut für Rundfunktechnik (IRT) zu nennen, die zentrale Forschungs- und Technikstelle von 14 öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland. Österreich und der Schweiz.

Konvergenz - IuK und Medien

Medien- und IuK-Wirtschaft bilden eine Symbiose. Moderne Medien sind digitale Medien und ohne die Grundlagen der IT- und Kommunikationsindustrie nicht denkbar. Gleichzeitig geben Medien und Medienkonsumenten wichtige Impulse für die Entwicklung der IuK-Wirtschaft. So spiegelt Bayerns Führungsstellung im Bereich Medien die mindestens ebenso ausgeprägte Vormachtstellung in Deutschland und Europa im IuK-Sektor. Folglich sind hier sowohl die globalen Riesen der Branche wie Microsoft, Adobe, Intel, Oracle, Cisco, Texas Instruments mit bedeutenden Niederlassungen und Tochterunternehmen vertreten, wie auch die führenden deutschen IT-Player, wie Siemens, Infineon oder Giesecke & Devrient.
Hier finden sie Partner in nahezu allen IKT-Bereichen, zum Beispiel in der Filmbranche. Die fortschreitende Digitalisierung verwischt auch in Bayern die Grenzen zwischen IT und Medien. So wächst in Bayern der Bereich der digitalen Bild- und Filmbearbeitung in rasantem Tempo. Zu den vielen hoch spezia-lisierten Unternehmen in diesem Bereich zählt die Münchner Firma Flowline, die Softwareschmiede des renommierten Visual-Effect-Hauses ScanlineVFX. Ihre Expertise auf dem Gebiet der Simulation komplexer fluiddynamischer Systeme wie Wasser, Feuer und Rauch kam bereits in Blockbuster-Produktionen wie »Harry Potter und der Orden des Phönix«, »Die Chroniken von Narnia« und »2012« zum Einsatz und wurde ebenfalls mit einem Technik-Oscar ausgezeichnet.

Mobiles Bayern

Besonders prägnant und eindrucksvoll ist das Zusammenwachsen von IuK und Medien im Bereich mobile Kommunikation und mobile Unterhaltung zu beobachten. Bayern ist auch hier in der ersten Reihe zu finden. Mit Telefónica O2 Deutschland sitzt in München einer der drei großen und innovativsten Netzbetreiber in Deutschland, der Mitte 2010 auf seiner Firmenzentrale in München sein erstes LTE (Long Term Evolution) Testnetz in Deutschland in Betrieb nahm. Diese Mobilfunknetze der 4. Generation (4G) erlauben Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s, etwa das Fünffache des aktuellen HDSPA Standards. Weitere LTE-Netze von Telefónica O2 sind in Vorbereitung, vor allem auch in ländlichen Gebieten Bayerns.
Mit dem Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) ist ein weiteres Schwergewicht der Branche am Standort Bayern, wo insbesondere auch die Region Nürnberg sich als innovatives Cluster profiliert. Alcatel-Lucent, einer der führenden Netzwerkausrüster weltweit, unterhält hier sein Forschungs- und Entwicklungszentrum für mobile Kommunikation; Nash Technologies betreibt eines der ersten und weltgrößten privaten Testnetze für UMTS/HDSPA, wo neue Dienste und Technologien ohne die Restriktionen öffentlich genutzter Netze getestet werden können. Das Erlanger Unternehmen sunhill technologies hat Europas weit verbreitestes Mobilfunk-Parksystem entwickelt. Das System, genannt sms&park, wurde schon 2001 in der kroatischen Hauptstadt Zagreb eingeführt und wird inzwischen in mehr als 80 europäischen Städten eingesetzt, wo es bis zu 85 Prozent aller Autofahrer nutzen. Fraunhofer IIS schließlich hat ein WLAN-basiertes Lokalisierungssystem für Mobilfunk in Nürnberg und weiteren Städten im Einsatz, wo Besitzer von WLAN-fähigen mobilen Endgeräten nicht nur ihre genaue Position bestimmen, sondern auch nützliche ortsspezifische Zusatzinformationen erhalten können.
Aloqa, ein Münchner Entwickler von ortsgebundener Software und Technologie für Smartphones, wurde kürzlich von Motorola übernommen, während sich die ebenfalls in München beheimatete MindMatics AG zum weltweit führenden Anbieter von mobilfunkbasierten Mikrobezahlsystemen entwickelt hat.


Fest

 

 

Gründerzentren

Ein dichtes Netz von 45 Gründer- und Technologiezentren erstreckt sich über den Freistaat Bayern

 

SZ

 

Forschung und Ausbildung

All diese Unternehmen, ob im Mediensektor, der Informations- und Kommunikationstechnik oder anderen Hightech-Branchen, können auf einen entscheidenden Aktiv-Posten in Bayern zählen: das Wissen ihrer Mitarbeiter. Deshalb profitieren sie vom entscheidenden Vorteil des Hightech-Standorts Bayern – dem hervorragenden Bildungsangebot. Elf Universitäten und 17 Fachhochschulen garantieren in ganz Bayern die Verfügbarkeit hochqualifizierten Personals. Allein in den IT-Studiengängen zählen Bayerns Hochschulen jährlich rund 4.000 Absolventen. Die Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) ist eine der renommiertesten ihrer Art in Europa und der MedienCampus Bayern sorgt in Zusammenarbeit mit insgesamt 73 Bildungseinrichtungen für die zielgerichtete Förderung und Koordination der Medienaus- und Weiterbildung im Freistaat.
Gleichzeitig stehen in Bayern insgesamt 23 Forschungsinstitute im ständigen Austausch mit der Wirtschaft. Neun Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft, elf Max-Planck-Institute und drei Helmholtz-Großforschungseinrichtungen treiben die Entwicklung neuer Technologien und Dienstleistungen voran. Um in Bayern ein Patent für ihre Erfindung anzumelden, müssen Erfinder übrigens keinen weiten Weg in Kauf nehmen. Denn das Deutsche und auch das Europäische Patentamt haben ihren Sitz in München.
Die hervorragende bayerische F&E-Infrastruktur hat auch Google vom Standort Bayern überzeugt. Das kalifornische Unternehmen, das längst nicht mehr bloß ein reiner Suchmaschinenanbieter ist, überrascht immer wieder mit neuen multimedialen Dienstleistungen. Diese Innovationen erfordern intensive Forschungsarbeit – und die erfolgt auch in Bayern. Sein deutschlandweit einziges Entwicklungszentrum betreibt Google in München.

Unterstützung für Gründer

Doch in Bayern beginnt die Unterstützung für Existenzgründer schon lange, bevor es erste Erfolge zu feiern gibt. Ein dichtes, flächendeckendes Netz von 45 Gründerzentren bietet Unternehmensgründern umfassende Unterstützung. Rund die Hälfte der Zentren hat sich auf eine bestimmte Technologie oder Branche spezialisiert. Dabei profitieren die Existenzgründer oft von der räumlichen Nähe zu großen Auftraggebern, wie zum Beispiel in Unterföhring. Seit dem Jahr 2000 leistet dort das Gründerzentrum b-neun jungen Firmen aus der Medien- und Kommunikationsbranche Starthilfe. Mehr als 70 Unternehmen haben das b-neun in den vergangenen zehn Jahren als Geschäftssitz auf Zeit gewählt– in Nachbarschaft von Branchenriesen wie ProSiebenSat.1, ZDF oder Bayerischer Rundfunk.

Stark in Vernetzung: IT- & Mediencluster

Die Vernetzung von kleineren Unternehmen und Big Players fördern in Bayern im IT-und Mediensektor drei Cluster. Das Cluster audiovisuelle Medien, das Cluster Druck- und Printmedien sowie das IT-Cluster BICC-NET sind Teil der von der Bayerischen Staatsregierung 2006 gestarteten Initiative »Allianz Bayern Innovativ«. Die Cluster verbinden Wissenschaft und Wirtschaft und bieten Unternehmen eine ideale Gelegenheit, um mögliche Partner zu identifizieren.

Treffpunkte der IT-Branche

Mit den Messeplätzen München und Nürnberg steht den Unternehmen in Bayern außerdem eine hervorragende Plattform für die Vermarktung ihrer Produkte und die Suche nach Geschäftspartnern zur Verfügung. Zu internationalen Top-Messen wie der Electronica in München sowie der it-sa in Nürnberg kommen jedes Jahr IT-Experten aus aller Welt nach Bayern. Für die Medienbranche haben sich die MEDIENTAGE MÜNCHEN als feste Größe etabliert – 2011 finden sie zum 25. Mal statt. Und auch die wachsende digitale Spieleindustrie hat ihren jährlichen Branchentreffpunkt in München, die »Munich Gaming«.

Die vielfältigen Standortvorteile Bayerns locken Unternehmen aus Deutschland und der ganzen Welt in den Freistaat. Das Bayerische Wirtschaftsministerium heißt sie willkommen und stellt ihnen einen starken Partner zur Seite: Invest in Bavaria. Ein internationales Team bietet in allen Phasen der Ansiedlung eines Unternehmens in Bayern unbürokratische und kostenlose Unterstützung. Das Spektrum der Aktivitäten von Invest in Bavaria reicht von den ersten Schritten auf dem Weg zur Unternehmensexpansion über die konkrete Standortwahl bis hin zur Vermittlung von Kontakten zu Partnern und Netzwerken vor Ort. Informationen zu diesem kostenfreien Service können angefordert werden unter: kontakt.IT@invest-in-bavaria.de.


Invest in Bavaria

 

 

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie – Invest in Bavaria

Prinzregentenstr. 28
80538 München
Tel. +49 89/21 62-2642
Fax +49 89/21 62-2803
info@invest-in-bavaria.de
Kontakt: Dr. Johann Niggl


Go to Bavaria

gotoBavaria
c/o Invest in Bavaria

Widenmayerstr. 34
80538 München
Tel. +49 89/2 42 10-7507
Fax +49 89/2 42 10-7557
info@gotobavaria.org
Kontakt: Peter Englert


CAM

Cluster audiovisuelle Medien
FilmFernsehFonds Bayern GmbH

Sonnenstr. 21
80331 München
Tel. +49 89/54 46 02-40
Fax +49 89/54 46 02-42
info@cam-bayern.de

Kontakt: Barbara Schardt


Cluster Print

Cluster Druck und Printmedien
x-medial Bayern GmbH

Reichenbachstr. 1
85737 Ismaning
Tel. +49 89/96 22 87-13
Fax +49 89/96 22 87-77
info@cluster-print.de

Kontakt: Jens Meyer, Martin Paukner


BICC-NET

BICC-NET / Bavarian Information and Communication Technology Cluster
Technische Universität München, BICC-Clusterbüro I&K Boltzmannstr. 3
85748 Garching
Tel. +49 89/2 89-17860
Fax +49 89/2 89-17861
clusterbuero@bicc-net.de
Kontakt: Robert Stabl


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