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Bayern:

Starker Auftritt bei Medien und IuK

Wappen Bayern

 

Film Bavaria

FFF-gefördert: Josef Vilsmaiers Dokumentarfilm »Bavaria – Traumreise durch Bayern« (2012)

 

HFF

Exzellente Lehre: Neubau der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF)

Bayern zählt längst zu den führenden Standorten für Medien und Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK) in Europa. Dabei kann der Freistaat nicht nur mit einer außergewöhnlichen Konzentration von in- und ausländischen Medien- und IuK-Unternehmen aufwarten, sondern – auch regional – mit einer großen Bandbreite und Diversität in nahezu allen Bereichen und Branchensegmenten. Ob Verlagswesen, Rundfunk/Fernsehen, Internet, Medientechnik, mobile Kommunikation, Soft- und Hardware, Kreativwirtschaft oder Handel, Bayern spielt eine Führungsrolle.

Mehr als ein Viertel der 100 größten deutschen Medienunternehmen kommt aus Bayern. 2012 erzielten allein diese Unternehmen einen Gesamtumsatz von rund 15 Milliarden Euro und beschäftigten über 51.000 Mitarbeiter. Ihren Stammsitz in Bayern haben u.a. Deutschlands größter kommerzieller Fernsehkonzern, die Münchner ProSiebenSat.1 Media AG, der führende deutsche Buchverlag Bertelsmann Random House, das wichtigste unabhängige Filmproduktions- und Filmverleihunternehmen, die Constantin Film AG, oder der größte private Radiosender, Antenne Bayern. Auch die großen globalen und internationalen Mediengruppen wissen längst die Vorzüge des Standorts Bayern zu schätzen und unterhalten bedeutende Tochter- und Zweigunternehmen hier: Google und Yahoo! im Bereich Internet und neue Medien, Vivendi und Nintendo bei Games und Publishing, Bonnier und Elsevier im Verlagsbereich, Disney und Comcast/NBC Universal in Sachen Broadcast oder Avid sowie Nvidia und Harris für Medientechnik.

TV-Metropole München

Der Großraum München ist der Rundfunk- und Fernsehstandort schlechthin in Deutschland. Mehr als 40 nationale und internationale Anbieter bedienen von hier den deutschsprachigen Markt, gut ein Drittel der bundesweit ausgestrahlten Sender: die bereits erwähnte ProSiebenSat.1 Media Gruppe mit ihren Sendern kabel eins, ProSieben, Sat.1 und sixx sowie dem VoD Portal maxdome, der öffentlich-rechtliche Bayerische Rundfunk mit seinen zwei Fernseh- und sieben Radioprogrammen (wie auch die ARD Programmredaktion), RTL II, Sport1, Tele5 und HSE24; hinzu kommen die deutschen Programme von Disney, Turner Broadcasting und NBC Universal. Zudem sind die führenden Plattformbetreiber und Distributoren im Großraum München zu Hause, sei es Kabel Deutschland, der größte Kabelnetzbetreiber des Landes, SES Astra und APS im Bereich Playout und Satellit oder Sky Deutschland, die national führende Pay-TV- Anbieter.


Ludwig

»Ludwig II« (2012): Gedreht wurde die Bavaria Film Produktion an Originalschauplätzen in Bayern und Österreich.

 

Technikoscar

Die Preisträger Franz Kraus, Johannes Steurer von ARRI und Wolfgang Riedel von Fraunhofer IPM erhielten bereits 2002 eine Oscar-Plakette. Mit dem »Technik-Oscar« wird ihnen 2013 eine der weltbekannten Oscar-Statuen zuteil.

 

Technikoscar

Empfangshalle der Telefónica O2 Deutschland GmbH, München.

 

 

Film- und TV-Produktion

Mit der Eröffnung des rund 100 Millionen Euro teuren Neubaus der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) im Zentrum von München im Herbst 2011 hat der Standort Bayern nun ein repräsentatives Aushängeschild für die Bedeutung der TV- und Filmproduktionsbranche im Freistaat. Die Hochschule für Fernsehen und Film München wurde 1966 vom Freistaat Bayern als erste staatliche Filmhochschule Deutschlands gegründet. In den mehr als vier Jahrzehnten ihres Bestehens hat sie zahlreiche national und international erfolgreiche Absolventen hervorgebracht, darunter Regisseure wie Wim Wenders, Doris Dörrie und Marcus H. Rosenmüller, die Oscar-Preisträger Caroline Link, Florian Gallenberger und Florian Henckel von Donnersmarck oder den Produzenten Bernd Eichinger. Bayerns exzellentes Filmfördersystem, vertreten durch den FilmFernsehFonds Bayern, hochleistungsfähige Studiobetriebe wie die Bavaria Film und vor allem eine Vielzahl hoch qualifizierter und renommierter Kreativer, seien es Autoren, Schauspieler, Komponisten oder Regisseure, sichern Bayern eine Spitzenstellung. Dabei bildet Bayern die gesamte Wertschöpfungskette im Produktionsbereich ab.

Vorsprung durch Technik

Dieser legendäre Slogan einer großen bay-erischen Automarke gilt auch im Medien- und IuK-Bereich für Bayern. Technik-Innovationen aus Bayern haben die Medien- und IT-Branche nachhaltig geprägt. Beispielsweise im Bereich Filmtechnik, wo das Münchner Traditionsunternehmen ARRI, gegründet 1917 von den Filmpionieren August Arnold und Robert Richter, schon über Jahrzehnte Maßstäbe für Filmkameras, Beleuchtung und digitale Postproduktion setzt, die mittlerweile bereits mit 17 Technik-»Oscars» der »Academy of Motion Picture Arts and Sciences« ausgezeichnet wurden. Ein Meilenstein im Bereich der Audiotechnik war überdies die Entwicklung der MP3 und MPEG AAC Codierverfahren durch das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (Fraunhofer IIS) im nordbayerischen Erlangen, eine wesentliche Basis für das digitale Medienzeitalter. Weitere bedeutende bayerische Medientechnik-Unternehmen sind in der Übertragungs- und Sendetechnik Kathrein, Rohde & Schwarz für Mess- und Regeltechnik, Kinoton für digitale Studio- und Projektionstechnik, um nur einige zu nennen. In dieser Reihe ist auch das in München ansässige Institut für Rundfunktechnik (IRT) zu nennen, die zent-rale Forschungs- und Technikstelle von 14 öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Konvergenz - IuK und Medien

Medien- und IuK-Wirtschaft bilden eine Symbiose. Moderne Medien sind digitale Medien und ohne die Grundlagen der IT- und Kommunikationsindustrie nicht denkbar. Gleichzeitig geben Medien- und Medienkonsumenten wichtige Impulse für die Entwicklung der IuK Wirtschaft. So spiegelt Bayerns Führungsstellung im Bereich Medien die mindestens ebenso ausgeprägte Vormachtstellung in Deutschland und Europa im IuK-Sektor. Folglich sind hier sowohl die globalen Riesen der Branche wie Microsoft, Adobe, Intel, Oracle Cisco, Texas Instruments mit bedeutenden Niederlassungen und Tochterunternehmen vertreten, wie auch die führenden deutschen IT-Player wie Siemens, Infineon oder Giesecke & Devrient.

Hier finden sie Partner in nahezu allen IKT-Bereichen, zum Beispiel in der Filmbranche. Die fortschreitende Digitalisierung verwischt auch in Bayern die Grenzen zwischen IT und Medien. So wächst in Bayern der Bereich der digitalen Bild- und Filmbearbeitung in rasantem Tempo. Auch in der mittlerweile gängigen 3D-Technik vermag Bayern neue Akzente zu setzen. So wurde die erste originär deutsche 3D-Kinoproduktion, »Wickie auf großer Fahrt«, mit einer Weiterentwicklung von ARRIs Digitalkamera »Alexa« gedreht, deren Technik zu für das menschliche Auge wesentlich angenehmeren und »natürlicheren« 3D-Effekten verhilft.

Smart Mobile Bavaria

Besonders prägnant und eindrucksvoll ist das Zusammenwachsen von IuK und Medien im Bereich mobile Kommunikation und mobile Unterhaltung zu be-obachten. Bayern ist national und international einer der globalen Brennpunkte für Anwendungen in diesen Zukunftsgeschäftsfeldern. Innovative Leistungen, die in diesem Umfeld entstehen, sollen daher künftig stärker gewürdigt werden. Mit diesem Ziel wurden die Smart Mobile Awards in den Kategorien »Start-up« und »Business« geschaffen, die im Oktober 2012 im Rahmen der Communication World in München erstmals vergeben wurden. Die Auszeichnung will die zentrale Bedeutung mobiler Anwendungen herausstellen, deren Entwicklung fördern und zugleich das Potenzial des High-Tech- und Wirtschaftsstandorts Bayern als Austauschplattform für die Entwicklung dieser Anwendungen stärken.

Mit Telefónica O2 Deutschland sitzt in München einer der drei großen Netzbetreiber in Deutschland. Telefonica O2 wie auch die anderen großen Netzbetreiber T-Mobile und Vodafone sind dabei, großflächig ihre Netze in Deutschland auf LTE (Long Term Evolution)-Standard hochzurüsten, nicht zuletzt auch in Bayern.

Mit dem Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) ist ein weiteres Schwergewicht der Branche am Standort Bayern hinzugekommen, wo insbesondere auch die Region Nürnberg sich als innovatives Cluster profiliert. Alcatel-Lucent, einer der führenden Netzwerkausrüster weltweit, unterhält hier sein Forschungs- und Entwicklungszentrum für mobile Kommunikation; Nash Technologies betreibt eines der ersten und weltgrößten privaten Testnetze für UMTS/HDSPA, wo neue Dienste und Technologien ohne die Restriktionen öffentlich genutzter Netze getestet werden können. Der US-Halbleitergigant Intel hat mit dem Erwerb der Mobilfunksparte der Münchner Infineon den Schwerpunkt seiner globalen Aktivitäten im Mobilbereich in Bayern. Andere bedeutende Akteure der Branche am Standort Bayern sind Qualcomm und Texas Instruments, ebenso im Halbleiter-Bereich, Giesecke & Devrient für Sicherheit und Bezahlsysteme, Kathrein und Rohde & Schwarz für Übertragungstechnik oder auch die führenden Premium-Automobilhersteller BMW und Audi für fahrzeuggebundene Kommunikationslösungen.


Gründerzentren

Ein dichtes Netz von 45 Gründer- und Technologiezentren erstreckt sich über den Freistaat Bayern

 

 

Medientage

Medientage München

Forschung und Ausbildung

All diese Unternehmen, ob im Mediensektor, der Informations- und Kommunikationstechnik oder anderen Hightech-Branchen, können auf einen entscheidenden Aktiv-Posten in Bayern zählen: das Wissen ihrer Mitarbeiter. Deshalb profitieren sie vom entscheidenden Vorteil des Hightech-Standorts Bayern – dem hervorragenden Bildungsangebot. Elf Universitäten und 17 Fachhochschulen garantieren in ganz Bayern die Verfügbarkeit hochqualifizierten Personals. Allein in den IT-Studiengängen zählen Bayerns Hochschulen jährlich rund 4.000 Absolventen. Die Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) ist eine der renommiertesten ihrer Art in Europa, und der MedienCampus Bayern sorgt in Zusammenarbeit mit insgesamt 73 Bildungseinrichtungen für die zielgerichtete Förderung und Koordination der Medienaus- und weiterbildung im Freistaat.

Gleichzeitig stehen in Bayern insgesamt 23 Forschungsinstitute im ständigen Austausch mit der Wirtschaft. Neun Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft, elf Max-Planck-Institute und drei Helmholtz-Großforschungseinrichtungen treiben die Entwicklung neuer Technologien und Dienstleistungen voran. Um in Bayern ein Patent für ihre Erfindung anzumelden, müssen Erfinder übrigens keinen weiten Weg in Kauf nehmen. Denn das Deutsche und auch das Europäische Patentamt haben ihren Sitz in München.

Die hervorragende bayerische F&E-Infrastruktur hat auch Google vom Standort Bayern überzeugt. Das kalifornische Unternehmen, das längst mehr als ein reiner Suchmaschinenanbieter ist, überrascht immer wieder mit neuen multimedialen Dienstleistungen. Diese Innovationen erfordern intensive Forschungsarbeit – und die erfolgt auch in Bayern. Sein deutschlandweit einziges Entwicklungszentrum betreibt Google im Zentrum von München.

Unterstützung für Gründer

Doch in Bayern beginnt die Unterstützung für Existenzgründer schon lange, bevor es erste Erfolge zu feiern gibt. Ein dichtes, flächendeckendes Netz von rund 50 Gründerzentren bietet Unternehmensgründern umfassende Unterstützung. Rund die Hälfte der Zentren hat sich auf eine bestimmte Technologie oder Branche spezialisiert. Dabei profitieren die Existenzgründer oft von der räumlichen Nähe zu großen Auftraggebern, wie zum Beispiel in Unterföhring. Seit dem Jahr 2000 leistet dort das Gründerzentrum b-neun jungen Firmen aus der Medien- und Kommunikationsbranche Starthilfe. Mehr als 70 Unternehmen haben das b-neun in den vergangenen zehn Jahren als Geschäftssitz auf Zeit gewählt – in Nachbarschaft von Branchenriesen wie ProSiebenSat.1, ZDF oder Bayerischer Rundfunk.

Treffpunkte der IT-Branche

Mit den Messeplätzen München und Nürnberg steht den Unternehmen in Bayern außerdem eine hervorragende Plattform für die Vermarktung ihrer Produkte und die Suche nach Geschäftspartnern zur Verfügung. Zu internationalen Top-Messen wie der Electronica in München sowie der it-sa in Nürnberg kommen jedes Jahr IT-Experten aus aller Welt nach Bayern. Für die Medienbranche haben sich die Medientage München als feste Größe etabliert. Und auch die wachsende digitale Spielein-
dustrie hat ihren jährlichen Branchentreffpunkt in München, die »Munich Gaming«.

Die vielfältigen Standortvorteile Bayerns locken Unternehmen aus Deutschland und der ganzen Welt in den Freistaat. Das Bayerische Wirtschaftsministerium heißt sie willkommen und stellt ihnen einen starken Partner zur Seite: Invest in Bavaria. Ein internationales Team bietet in allen Phasen der Ansiedlung eines Unternehmens in Bayern unbürokratische und kostenlose Unterstützung. Das Spektrum der Aktivitäten von Invest in Bavaria reicht von den ersten Schritten auf dem Weg zur Unternehmensexpansion über die konkrete Standortwahl bis hin zur Vermittlung von Kontakten zu Partnern und Netzwerken vor Ort. Informationen zu diesem kostenfreien Service können angefordert werden unter:kontakt.IT@invest-in-bavaria.de.


Invest in Bavaria

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie – Invest in Bavaria

Prinzregentenstr. 28
80538 München
Tel. +49 89/21 62-2642
Fax +49 89/21 62-2803
info@invest-in-bavaria.de

Cluster Print

Cluster Druck und Printmedien
Zentrum für Druck und Medien GmbH

Reichenbachstr. 1
85737 Ismaning
Tel. +49 89/96 22 87-13
Fax: +49 89/96 22 87-77
info@cluster-print.de

FFF

FilmFernsehFonds Bayern GmbH

Sonnenstr. 21
80331 München
Tel. +49 89/54 46 02-0
Fax: +49 89/54 46 02-21
filmfoerderung@fff-bayern.de


BICC-NET

BICC-NET / Bavarian Information and Communication Technology Cluster

Technische Universität München

BICC-Clusterbüro I&K
Boltzmannstr. 3
85748 Garching
Tel. +49 89/2 89-17860
Fax +49 89/2 89-17861
clusterbuero@bicc-net.de


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