Oscar-Gewinner Florian Henckel von Donnersmarck und FFF-Geschäftsführer Dr. Klaus Schaefer
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Bayern und München haben als Film- und Fernsehstandorte eine lange Tradition. Seit Jahrzehnten werden hier erfolgreiche Kino- und Fernsehproduktionen realisiert. Der Erfolg basiert zum einen auf dem kreativen Potential der hier ansässigen Filmschaffenden, der Regisseure, Produzenten und Schauspieler, sowie auf einer exzellenten Infrastruktur mit weltweit führenden Technikanbietern, Dienstleistern, Studios und einer großen Vielfalt unterschiedlichster Locations. Wichtiger Standortfaktor ist darüber hinaus die langjährige und kontinuierliche Förderung der Filmwirtschaft durch den Freistaat Bayern. Seit über 10 Jahren ist die Filmförderung im FilmFernsehFonds Bayern gebündelt. Ihr Engagement umfasst die Bereiche Drehbuch, Projektentwicklung, Produktion (Kino & TV), Verleih/Vertrieb, Nachwuchs- und Filmtheaterförderung sowie Promotion des Medienstandorts Bayern.
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Partnersuche im Schnelldurchlauf im Überraschungshit »Shoppen« von Ralf Westhoff

Die neue »Bully« Komödie »Lissy und der wilde Kaiser« beschließt die Trilogie des Comedy-Stars.
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Film-Innovation |
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Von der Dominanz des Kinos über die rein öffentlich-rechtliche Fernsehlandschaft zu den ersten Privatsendern bis hin zum aktuellen Aufstieg von Home Entertainment, Digitalisierung, IPTV und Medien »on demand«: Impulse für die Weiterentwicklung der audiovisuellen Medien sind seit der Erfindung des Films kontinuierlich vom Standort Bayern ausgegangen und von einer vorausschauenden Medienpolitik unterstützt worden. Umgesetzt wurden sie von einer großen Zahl an leistungsfähigen Filmproduktions- und filmtechnischen Betrieben, durch eine Vielfalt an Fernsehsendern
sowie einem dichten Netzwerk an renommierten Ausbildungs- und Forschungsstätten. Das 90jährige Jubiläum der Firma ARRI in diesem Jahr ist nur ein Beweis dafür. Seit 2006 hat die bayerische Medienlandschaft mit dem Cluster audiovisuelle Medien (CAM) eine neue Institution, die die wirtschaftlichen Eigenkräfte des Medienstandorts Bayern bündelt und vernetzt.
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»Movies made in Bavaria«
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Zu den erfolgreichsten internationalen FFF-
geförderten Koproduktionen zählt die von Bernd Eichinger produzierte Verfilmung des Weltbestsellers »Das Parfum«, die im Jahr 2006 allein in Deutschland über fünf Mio. Kinobesucher sahen. In der Publikumsgunst ganz oben sind momentan »neue bayerische Heimatfilme« wie der bayerische Blockbuster »Wer früher stirbt ist länger tot«, von Regie-Shootingstar Marcus H. Rosenmüller, der auch »Schwere Jungs« und »Beste Zeit« inszenierte. Zu den Überraschungserfolgen in diesem Jahr gehört auch die intelligente Zeitgeistkomödie »Shoppen« von Nachwuchsregisseur Ralf Westhoff. In die Kette der kulturellen Highlights der Fernsehsender reihen sich auch hochwertige TV-Movies und Serien ein. Auch hier nehmen Bayern und FFF-geförderte Fernsehproduktionen traditionell eine Spitzenposition ein. Dazu trägt nicht nur die funktionierende Produktionswirtschaft bei, sondern auch die Regionen, die sich zum einen als service-orientierte Drehorte anbieten und zum anderen reizvolle Kulissen mit sehr positivem Assoziationswert bereithalten. Zu den außergewöhnlichsten in Bayern produzierten Fernsehfilmen der letzten Jahre gehören das mit dem International Emmy Award ausgezeichnete Dokudrama »Die Manns« von Heinrich Breloer, der jetzt die Bavaria-Film Großproduktion »Die Buddenbrooks“ dreht. »Flucht und Vertreibung« von Kai Wessel
war einer der Höhepunkte des Fernsehjahres, und »Tarragona« ebenso wie »Der Todestunnel« hielten die Zuschauer mit Spannung vor dem Bildschirm.
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Location Bayern
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Ergänzend zur Förderung wurde der Service-Bereich der Filmcommission Bayern weiter ausgebaut. Das Location Netzwerk Bayern, das die unterschiedlichsten Regionen im Freistaat umfasst, jetzt auch mit der fränkischen Metropole Nürnberg und der Region Bayreuth/Fränkische Schweiz/Bamberg, bietet interessante Locations und viele landschaftlich oder architektonisch reizvolle Motive mit einem kompetenten Filmservice vor Ort. Die durchgeführten Location-Touren ließen auch langjährige Locationscouts neue Welten für Filmaufnahmen entdecken.
Auch international war und ist der FFF zum Wohl des deutschen Films tätig. Die Teilnahme an Film- und Medienmessen in Berlin, Cannes und Los Angeles und die Präsentation deutscher Filme, z. B. in Kiew und Edinburgh, sowie erneut beim German-Indian Filmfestival Bangalore, das der FFF mit dem Goethe-Institut initiierte, und die erste große Filmpräsentation in Peking bringen kontinuierlich den Film- und Medienstandort Bayern und den bayerischen Film einem weltweiten Publikum näher.
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