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Deutsche Welle:

Mit Regionalisierung weltweit punkten

DW TV

Mit neuem Design startet die Deutsche Welle ins Jahr 2012.

 

 

 

Jugendliche

Ein neues Fernsehprogramm, eine neue Internetpräsenz unter dw.de, ein neues Corporate Design – im Februar 2012 sind umfassende Veränderungen im weltweiten Auftritt der Deutschen Welle wirksam geworden. Für Intendant Erik Bettermann »ein Meilenstein für eine verbesserte mediale Außenpräsenz Deutschlands in der Welt. Denn unserer Land braucht eine unverwechselbare Stimme, die im Wettbewerb um die Weltöffentlichkeit klar vernehmbar ist.«

DW – unter diesem Markennamen produziert die Deutsche Welle journalistische Angebote für Informationssuchende auf allen Kontinenten, vor allem für gesellschaftliche Multiplikatoren. Rund 1.500 feste sowie ebenso viele freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 60 Ländern produzieren in der Bonner Zentrale sowie am Standort Berlin Beiträge für sechs Fernsehkanäle und ein modernes Webangebot in 30 Sprachen, das alle audiovisuellen Möglichkeiten nutzt.
Vor allem in Afrika und Teilen Asiens bietet der deutsche Auslandssender weiterhin auch lineares Radio an.
Die DW hat ein anspruchsvolles Publikum – und bietet ihm anspruchsvolle Produkte. Maßgeschneidert, angepasst an die Anforderungen des jeweiligen Marktes. Die Neuausrichtung des Fernsehangebots war ein wichtiger Schritt, die Ansprache der Zielgruppen weiter zu verbessern: durch neue, klare Sprachenkanäle, durch regionalisierte Inhalte und die neue Vielfalt multimedial verwertbarer Sendeformate. So hat die DW im Februar 2012 ihr spanisches Programm für Lateinamerika von zwei auf 20 Stunden täglich ausgebaut. Hinzu kommen vier Stunden auf Deutsch.

Innovative Wege gehen

Auch für die anderen Zielregionen hat die DW ihre TV-Angebote angepasst. Das Basisprogramm DW sendet rund um die Uhr auf Englisch. Es wird nach Nordamerika, Afrika, Asien und Australien ausgestrahlt. Hinzu kommen sprachlich regionalisierte Kanäle: In Nord- und Lateinamerika sowie Asien bietet die DW jeweils 20 Stunden auf Deutsch und vier Stunden Englisch, in der arabischen Welt zehn Stunden auf Arabisch und 14 Stunden Englisch. In Europa sendet die DW im regionalisierten Kanal 18 Stunden Englisch und zur Hauptsendezeit sechs Stunden auf Deutsch. Bei der Neugestaltung des Fernsehprogramms hat die DW in verstärktem Maß auf Material der ARD-Landesrundfunkanstalten und des ZDF zugreifen können.
Die Regionalisierung der TV-Angebote geht weiter. Zuschauer in Mittel- und Südosteuropa, Indonesien, Indien und Brasilien können seit kurzem ein eigenes TV-Magazin in der Landessprache empfangen. Die Sendungen sind auch über dw.de abrufbar.
Die Webseite in 30 Sprachen integriert alle Angebote der DW. Der Internetauftritt vereint alle digitalen Darstellungsformen: ob Texte, Videos, Audios oder interaktive Elemente. Intendant Bettermann: »dw.de steht für verlässliche Informationen aus Deutschland und hochwertige journalistische Inhalte.«
Mit dem neuen Fernseh- und Internetangebot verbindet die Deutsche Welle einen neuen Markenauftritt. Immer mehr Länder wollen an der Meinungsbildung der Weltöffentlichkeit teilhaben und suchen die Aufmerksamkeit des Publikums. Auch neue technische Plattformen und Distributionskanäle erfordern Konzepte für einen medienübergreifenden Auftritt, der schnell auffindbar und unverwechselbar ist. Diesen neuen Anforderungen hat die DW ihr Erscheinungsbild angepasst.

Zukunft lebenswert gestalten

Zur weltweiten Medienförderung trägt auch die DW Akademie bei. Ihre aktuellen Schwerpunkte reichen vom Kinderfernsehen in Pakis-tan über eine Exzellenzinitiative der UNESCO in Afrika, die sich an Hochschullehrer von 21 Partneruniversitäten aus 14 Ländern wendet, bis hin zur Unterstützung beim Aufbau von öffentlich-rechtlichen Strukturen, etwa bei vormaligen Staatssendern in arabischen Ländern und in Lateinamerika. Nachhaltigkeit und partnerschaftlicher Dialog – das zeichnet alle Projekte der DW Akademie aus.
In diesem Jahr widmete die DW ihrem Bildungsauftrag einen besonderen Schwerpunkt: »Kultur. Bildung. Medien – Zukunft lebenswert gestalten« lautete der Titel des Deutsche Welle Global Media Forum. Den internationalen Kongress vom 25. bis 27. Juni in Bonn besuchten über 2000 Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien. Die Schirmherrschaft übernahm die Deutsche UNESCO-Kommission.
Im Rahmen der Konferenz verlieh die DW die internationalen Blog Awards »The BOBs«. Hauptgewinner der renommierten Auszeichnung war Arash Sigarchi. Aus seinem Exil in den USA berichtet er auf Persisch und Englisch über soziale und politische Themen in seinem Heimatland Iran, insbesondere über die Lage der Menschenrechte.


Felipe Calderon

»Es ist gut, einen Partner wie die Deutsche Welle zu haben, der 20 Stunden auf Spanisch sendet. Das eröffnet neue Möglichkeiten für Lateinamerika. Das Programm wird eine Brücke bilden nach Europa und speziell nach Deutschland.«

Felipe Calderón, voriger mexikanischer Staatspräsident


DW Logo

Die Deutsche Welle ist der Auslandsrundfunk Deutschlands. Sie produziert Fernseh-, Hörfunk- und Internetangebote auf Deutsch und vielen weiteren Sprachen für Menschen im Ausland. Darüber hinaus schult sie Medienfachkräfte aus Entwicklungs- und Transformations-ländern.

Deutsche Welle

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Fax: 02 28/4 29-2047
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