Optimal gerüstet für die Zukunft |
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Popstars-Kandidaten in Las Vegas |
Im Rahmen einer Reorganisation legte Deutschlands größtes und erfolgreichstes Fernsehunternehmen, die ProSiebenSat.1 Media AG, die Standorte seiner drei Vollprogramme in München-Unterföhring zusammen. Mit dem im Juni 2009 erfolgten Umzug des Senders Sat.1 und einem groß angelegten Zukunftsprogramm sollen die Unternehmen der Senderfamilie für künftige Herausforderungen gewappnet sein. Die Neustrukturierung betrifft die Unternehmensbereiche German Free TV mit den Sendern Sat.1, ProSieben und kabel eins. Nicht tangiert vom Umzug waren die Sat.1-Zentralredaktion und der Nachrichtensender N24, die natürlich weiterhin in der Hauptstadt bleiben. |
»Ende 2008 haben wir uns entschieden, die TV-Aktivitäten der ProSiebenSat.1-Gruppe an einem Standort zu bündeln und Sat.1 nach München umzuziehen. Die Maßnahme war ein klares Bekenntnis, den Sender zu stärken und weiterzuentwickeln. Das ist uns gelungen. Durch den täglichen Austausch von Ideen und eine größere Vernetzung unserer Ressourcen mit den bereits in Unterföhring ansässigen Sendern ProSieben und kabel eins können wir das Potenzial der Senderfamilie erstmals zu 100 Prozent ausschöpfen und sind optimal für die Zukunft aufgestellt.« Andreas Bartl, Mitglied des Vorstands German Free TV |
Oliver Pocher
»Galileo«-Moderator Aiman Abdallah
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Ein halbes Jahr nach dem Umzug steht fest, dass diese Strategie ihre Wirkung nicht verfehlt hat. Durch die bessere Vernetzung, Zusammenlegung verschiedener Bereiche unter einem Dach und in topmodern ausgestatteten Räumlichkeiten, die bis ins kleinste Detail auf die Anforderungen des Unternehmens und seiner Mitarbeiter abgestimmt sind, können die unter der nationalen Dachmarke gebündelten Sender ihr Potenzial nun voll ausschöpfen. Eine enge, intensivierte Abstimmung zwischen Senderchefs und Redaktionen, die früher – schon aufgrund der räumlichen Distanz – nicht realisierbar war, ist heute dank kurzer Wege gegeben. Sie wirkt sich auch spürbar auf die Profilschärfe der einzelnen Sender aus, die nie so stark war wie heute. Schließlich erwarten Zuschauer- als auch Werbemarkt eine klare Abgrenzung der Portfolios der einzelnen Sender. Kreatives Potenzial entfalten »Open Space« heißt das Zauberwort, das sich durch alle Etagen der neuen Unternehmens-zentrale zieht. Das Gebäude in der Gutenbergstraße wurde völlig umgebaut und auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter abgestimmt, deren kreatives Potenzial schließlich das »Pfund« der Fernsehfamilie darstellt. Mit großzügig geschnittenen, Licht durchfluteten Räumen wurde ein Rahmen geschaffen, der mit den Großraumbüros von einst nichts mehr gemein hat. Bei der Gestaltung wurde an alles gedacht, was ein angenehmes und kreatives Arbeitsklima ermöglicht: angefangen vom Schallschutz über viele kleinere und größere Lounges und Meeting points bis hin zu Rückzugsboxen für ein Brainstorming oder auch nur eine Kaffeepause. Erfolg auf der ganzen Linie Der Erfolg des ersten Halbjahrs 2009 wird auch bei den jeweiligen Sendern und ihren Formaten deutlich. Zu Recht stolz ist man im Konzern auf kabel eins, das seit Sendestart im Jahr 1992 einen Rekord nach dem anderen einfährt. N24, Anfang 2000 »on air« gegangen, ist Deutschlands erfolgreichster Nachrichtensender. Auch für Sat.1 (feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum) und ProSieben, den Sender für die junge erwachsene Mediengeneration (beging 2009 seinen 20. Geburtstag), verlief das erste Halbjahr 2009 ausgesprochen erfreulich. Bei ProSieben lief mit »Germanys next Topmodel« eine außergewöhnlich populäre 4. Staffel, die mit der zauberhaften Sara Nuru obendrein eine Gewinnerin aus München hervorbrachte. Sehr gut kam beim Publikum auch die 5. Staffel der Talentsuche-Show »Popstars« an. Mit dem Wissensmagazin »Galileo« wird eines der erfolgreichsten Formate überhaupt produziert, und mit den »Simpsons« hat der Sender eine Kultserie im Programm, die das Herzstück der Fernsehmarke weiter stärkt. Hinzu kommen beliebte eigenproduzierte Magazine wie »taff«, »Sam« oder »red!«, die das Neueste aus der Welt der Stars und Sternchen und des Lifestyle zeigen. Stefan Raab (»TV total«) ist bei ProSieben ein Zugpferd, das Millionen vor die Fernsehschirme lockt. Der schlagfertige Entertainer ist auch mit von der Partie bei einem der ganz großen Events im Jahr 2010: dem deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest (in Kooperation mit ARD/Das Erste und ProSieben), zu dem die ersten Castings bereits im September angelaufen sind. Die Multiplattform-Strategie Stolz ist man in der Senderfamilie auch darauf, dass sie ein Vorreiter beim Beschreiten delinearer Wege war, indem sie den Usern ganze Sendungen im Internet sieben Tage nach Ausstrahlung kostenfrei anbietet. »Wir wollen alle bedienen«, lautet die Devise, mit der die Wettbewerbsposition in der Unterhaltungsstrategie gestärkt wird und gleichzeitig neue Märke und vom TV-Werbemarkt unabhängige Erlösquellen erschlossen werden. Dieses Engagement reflektiert das sogenannte TV 3.0, bei dem der Content auf allen Plattformen angeboten wird, wie es z. B. bei der Sat.1-Telenovela »Anna und die Liebe« oder bei »Germany‘s next Topmodel« geschieht. Immer häufiger will der User selbst entscheiden, wann und wo er etwas sehen will. Wer etwa die Erstausstrahlung einer Folge im Fernsehen nicht sehen kann, aber den Anschluss nicht verpassen will, erhält Gelegenheit, sich diese sieben Tage lang auf der Senderwebsite oder über andere Plattformen, z.B. maxdome (IPTV) anzuschauen. Der Erfolg, nämlich die Anzahl der Internetabrufe, und damit ein Anstieg der Quote, spricht für sich. |
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Mit einer Reichweite von über 78 Mio. TV-Haushalten ist die ProSiebenSat.1 Group mit Unternehmenssitz in München-Unterföhring die zweitgrößte Sendergruppe Europas und Deutschlands größtes, erfolgreichstes Fernsehunternehmen. Zur Senderfamilie, deren Kerngeschäft Free-TV ist, zählen über 20 werbefinanzierte TV-Kanäle in 12 Ländern Europas. Das deutschsprachige Free-TV der Sendergruppe umfasst u.a. die Sender Sat.1, ProSieben, kabel eins und N 24. Im Rahmen der Reorganisation arbeiten Sat.1, ProSieben und kabel eins seit 1. Juli 2009 unter einem Dach zusammen. ProSiebenSat.1 Media AG |
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