Kein Selbstläufer
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| | Statement | Komplettes Programmangebot | Technische Standards | Lokalzeit | Zusatznutzen |
In seine dritte und letzte Phase tritt Anfang Dezember 2007 das Regensburger Projekt MI FRIENDS, bei dem die TV-Nutzung auf Mobiltelefonen untersucht wird. Neben einer kontinuierlichen Weiterentwicklung und Verbesserung vor allem des lokalen Programmangebots sollen in diesem Zeitraum neuartige Multistandard-Geräte getestet werden, die sowohl DAB, DMB als auch DVB-T und DVB-H empfangen können.
Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, Präsident des BLM
| Statement | |
»Mit Beginn der aktiven Vermarktung im kommenden Jahr wird Handy-TV in Deutschland einen großen Schub erleben.«
Prof. Dr.Wolf-Dieter Ring, Präsident des BLM
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Seit der Fußballweltmeisterschaft 2006 ist Handy-TV in Deutschland auf Sendung. In zahlreichen deutschen Großstädten ist seitdem das Angebot »Watcha« der MFD Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH zu empfangen. Während »Watcha« im DMB-Standard ausgestrahlt wird, soll ein weiteres deutschlandweites Projekt zur Fußball-Europameisterschaft 2008 im DVB-H-Standard starten. Neben diesen beiden kommerziellen Angeboten hat die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) im Sommer 2006 ihr europäisches Mobile Projekt »MI FRIENDS« gestartet, das Teilprojekte in München, Regensburg, Südtirol und der Bodensee-Region umfasst. Nachdem das Münchner Teilprojekt nach drei Monaten Laufzeit Ende August 2006 erfolgreich abgeschlossen wurde, ist das auf zwei Jahre angelegte Regensburger Teilprojekt in vollem Gange. Hier stehen vor allem lokale Inhalte im Fokus des Interesses.
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Die knapp hundert Testpersonen in Regensburg sind mit LG 9000 Handys und dem mobilen Endgerät iriver B20 ausgestattet. Damit können sie neben dem kommerziellen Angebot »Watcha« vier speziell für Regensburg produzierte Programme empfangen: Den Kanal »Rmobil« mit Schwerpunkt auf aktuellen lokalen und regionalen Informationen, den Kanal »Mobile Media Mix« mit unterschiedlichen überregionalen Inhalten, die speziell auf mobilen Empfang zugeschnitten sind sowie das lokale Visual Radio Angebot von gong fm und die landesweite Visual Radio Variante der Rock Antenne. Die Inhalte für die vier von MI FRIENDS bestückten Programme speisen sich aus zahlreichen Quellen verschiedener Inhalteanbieter. Teilweise bestehen sie aus Live-Inhalten, die simulcast zum regulären TV-Programm ausgestrahlt werden, aus der Einbindung von Live-Streams aus dem Internet, aber auch aus semiaktuellen Inhalten, die von Video-Servern zugespielt werden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem lokalen Kanal Rmobil, der aus einem täglich aktualisierten 10-minütigen Programm-Loop mit lokalen und nationalen Nachrichten, Wetterbericht, Kino und sonstigen Veranstaltungshinweisen besteht. Lokale Nachrichten, Wetterbericht und Veranstaltungstipps werden dabei von lokalen Anbietern zugeliefert.
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Zuversichtlich zur weiteren Entwicklung des Handy-TV gibt sich das Konsortium Mobile 3.0 mit den Verlagsgruppen Holtzbrinck und Burda. »Die Stärke der neuen Plattform liegt darin, dass wir Fernsehen, Internet und Mobilfunk in einem Gerät verschmelzen. Wenn wir etwa in einem Kanal Sportsendungen übertragen, können wir passend zum Programm Zusatzinfos, Chats oder Abstimmungen anbieten«, erläutert Jens Stender, Geschäftsführer beim Handy-TV-Pionier MFD das Konzept des Konsortiums. Schon jetzt steht fest, dass auch die regulären Programme von ARD, ZDF, RTL und ProSieben über das neue Handy-TV-Netz übertragen werden. Nach Angaben von Mobile 3.0 soll Handy-TV nach dem DVB-H-Standard in Deutschland spätestens zur Fußball-EM 2008 flächendeckend verfügbar sein. |
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