Veranstaltungskalender 2010

Die IFA hat jetzt jährlich die neuesten Trends bei TV, Radio und Unterhaltungselektronik im Fokus |
Die Metropole an der Spree ist Standort der drei großen Messen der Medienwirtschaft. Die Internationale Funkausstellung Berlin (IFA), die Popkomm und die Berlinale informieren über die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Musik, Medien und Unterhaltungselektronik und locken darüber hinaus mit glamourösen Events und schweißtreibenden Clubnächten.
Back to the roots: Seit 2006 findet die Internationale Funkausstellung Berlin erstmals seit der Vorkriegszeit wieder im jährlichen Turnus statt. Durch die positive Resonanz sehen sich die Veranstalter die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) und die Messe Berlin in ihrer Entscheidung bestätigt: »Besonders bemerkenswert ist, dass mehrere Aussteller mit dem Wunsch nach größeren Messeständen an uns herangetreten sind«, erläutert Dr. Christian Göke, CEO der Messe Berlin. »Zudem erfährt die IFA eine gesteigerte Nachfrage aus den Bereichen Telekommunikation und IT. Insgesamt hat der Messestandort durch die Entscheidung zugunsten einer jährlichen IFA an internationaler Bedeutung zugelegt.«
Zur IFA wird verstärkt in den Bereich Entertainment investiert: Den fulminanten Auftakt des Medienereignisses bildet die Opening Gala im Palais am Funkturm. Highlights der IFA stellen Geräte und Programme aus dem Bereich High Definition (HD) dar, der auch im Bereich der neuen Video-Qualität eine wesentliche Rolle spielt.
Ebenfalls Thema ist die Einführung des mobilen Fernsehens mit einer imposanten Reihe an Empfangsgeräten und der begleitenden Diskussion darüber, wie sich solche neuen Angebote europaweit koordinieren lassen. »Die Qualität von Handy-TV ist hervorragend«, schwärmt IFA-Chef Jens Heithecker. Jetzt komme es darauf an, wie die beiden Standards DVB-H und DMB (Digital Multimedia Broadcasting) vom Markt angenommen werden. Stark besetzt sei auch das Thema Navigation, so Roland M. Stehle, Sprecher der gfu. Hier zeige sich ein klarer Trend zu Multifunktions-Geräten, die sowohl bei der Orientierung helfen als auch unterwegs zur Unterhaltung beitragen. Weiterhin hoch im Kurs stehen die Innovationen im Bereich MP3-Player und DVD-Rekorder.
Popkomm, die Dritte in Berlin
Nur kurze Zeit später lockt die Popkomm Fachbesucher aus aller Welt nach Berlin. Mit den drei Foren Ausstellung, Festival und Kongress richtet sie sich an Teilnehmer aus dem Musikkerngeschäft sowie den musikaffinen Bereichen wie Mobile Entertainment und dem Live-Sektor.
Die Berliner Popkomm hat sich mit über 800 Ausstellern und 15.000 Fachbesuchern weiter etabliert. »Die klare Ausrichtung der Popkomm als internationale Businessplattform der Musik- und Entertainmentindustrie zahlt sich aus«, konstatiert Popkomm-Geschäftsführer Dr. Ralf Kleinhenz. »Im vergangenen Jahr waren nahezu 90 Prozent der rund 800 Popkomm-Aussteller aus aller Welt mit dem geschäftlichen Ergebnis ihrer Messeteilnahme zufrieden. Diese Entwicklung ist sowohl bei Major Companies als auch bei vielen Independents sehr aufmerksam registriert worden.«
Berlinale: Kunst, Glamour, Party
Das größte Kulturereignis der Stadt ist gleichzeitig einer der wichtigsten Events der internationalen Filmindustrie: Mehr als 16.000 Fachbesucher aus über 80 Ländern finden sich jedes Jahr bei den Internationalen Filmfestspielen ein. Mit über 150.000 verkauften Eintrittskarten ist die Berlinale nicht nur Branchentreff, sondern auch weltweit größtes Publikumsfestival. Kunst, Glamour, Party und Geschäft liegen bei der Berlinale zwei Wochen lang eng beieinander.
Das Rekordjahr 2005 lockte so viele Fachbesucher wie nie, verzeichnete anhaltend großen Zuspruch beim Publikum und einen expandierenden European Film Market an seiner neuen Location im Martin-Gropius-Bau, und betont die politischen Wurzeln der Berlinale: Man wolle, so Festivaldirektor Dieter Kosslick, mit diesem Standort »darauf aufmerksam machen, wie die Menschen leben und dazu beitragen, dass ein wechselseitiger Dialog und Toleranz entstehen
kann.«
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