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Medienstudien | DFG
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»Verliebt in Berlin«
Meinungsvielfalt bei Medienstudien

Entscheidungsfindung | Trendsetter| In eigener Sache | Medienstudien

Alexandra Neldel ist im doppelten Sinn »verliebt«: Das von ihr verkörperte hässliche Entlein Lisa Plenske erobert nicht nur in der Fiktion die Großstadt Berlin, sondern sorgt auch dafür, dass das Studio Berlin Adlershof Fernsehgeschichte schreibt. Die beliebteste deutsche Telenovela trägt laut der Studie »Medien.IT.Kommunikation – Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg« der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH erheblich zum »kreativen Klima« der Metropole bei. Die Untersuchung attestiert Berlin die Führungsposition als Hauptstadt der Telenovelas; auch in den Bereichen Printmedien, IT-Sektor, Werbung und Musikwirtschaft hat die Stadt die Nase vorn.


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Berlins zentrale Bedeutung als Standort für die deutsche Medien- und IT-Wirtschaft begründet die Studie »Medien- und IT-Wirtschaft« der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen in Berlin mit der Hauptstadtfunktion und der Verlegung des Regierungssitzes an die Spree. Im Unterschied zu anderen Städten ist Berlin laut dieser Studie gleichmäßig stark in allen Branchen der Medienwirtschaft vertreten.
Entscheidungsfindung nach oben

Berlins zentrale Bedeutung als Standort für die deutsche Medien- und IT-Wirtschaft begründet die Studie »Medien- und IT-Wirtschaft« der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen in Berlin mit der Hauptstadtfunktion und der Verlegung des Regierungssitzes an die Spree. Im Unterschied zu anderen Städten ist Berlin laut dieser Studie gleichmäßig stark in allen Branchen der Medienwirtschaft vertreten.

Trendsetter
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Die Studien decken die gesamte Bandbreite der »TIMES-Branchen« ab – klassische elektronische Medien (Film, Funk, Fernsehen), neue Medien (Internet, Multimedia, E-Business), IT & Telekommunikation. So analysiert das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) Multimedia-Dienste und ermittelt Deutschlands Chance im globalen Wettbewerb. Große Studien im Bereich Telekommunikation führt der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (BITKOM) durch.
Interessante Ergebnisse liefern globale vergleichende Untersuchungen: Wer hätte gedacht, dass Europäer jährlich fast 40 Milliarden Euro für Interneteinkäufe ausgeben, Kunden in den USA sogar 100 Milliarden Dollar? Das Marktforschungsunternehmen Forrester Research belegt den eindeutigen Aufwärtstrend des E-Commerce: »Online-Shopping ist eine sich selbst fütternde Maschine«, kommentiert Forrester-Analystin Hellen Omwando.
Wer sich über Umsatzvorhersagen verschiedener Bereiche der Unterhaltungs- und Medienbranche informieren möchte, kann die umfassende Studie der Wirtschaftprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCooper »German Entertainment and Media Outlook« zu Rate ziehen. Die Unternehmensberater beschäftigen sich mit Schlüsseltrends des deutschen Medien- und Unterhaltungsmarktes; darauf aufbauend wagen sie Prognosen für die Jahre 2005 bis 2009.

In eigener Sache
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Häufig geht es in Medienstudien um Standortvergleiche. Es verwundert dabei nicht, dass die Studie der Industrie- und Handelskammer München und der Stadt München zu dem Ergebnis kommt, dass in der bayerischen Landeshauptstadt die höchsten Medienumsätze in Deutschland bei Film & TV erwirtschaftet werden. Berlin-Studien dagegen sehen in diesem Bereich Berlin als favorisierte Stadt.
Wer wissen möchte, ob die DVD vielleicht endgültig das Zeitalter des Kinos beendet, findet in der FFA-Studie »Der Kinobesucher 2005« erschöpfende Auskunft.
Im Bereich Telekommunikation gelangt eine Studie der BITKOM zu der Erkenntnis, dass das Handy einen Beitrag zur Modernisierung gering entwickelter Länder leistet, da die Mobilfunknetze mittlerweile in Regionen vordringen, die mit festen Telefonleitungen nicht erreichbar waren. Bei den Funktionen des Handys legen Frauen und Männer offensichtlich andere Akzente: Frauen schreiben laut einer Studie des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft e. V. (BVDW) häufiger SMS als Männer. Laut Ingo Horak, stellvertretendem Vorsitzenden der BVDW-Fachgruppe E-Content/E-Services, haben die neuen Zusatzfeatures des Handys einige Startschwierigkeiten: »Das Thema Handy-TV spielt wohl auch in der näheren Zukunft noch keine tragende Rolle.«
Das Angebot wird durch jährlich durchgeführte Medienanalysen erweitert: Die größte Studie dieser Art basiert auf den Befragungen der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (AGMA) und ist von praktischer Relevanz für die Werbewirtschaft, da sie mittelbar bestimmt, welche Preise ein Medienanbieter für Werbung fordern kann. Die Media-Analyse erscheint für Pressemedien und Radio zweimal, für Tageszeitungen einmal im Jahr.
Auch die Medien selbst produzieren fleißig Medienstudien; so veröffentlicht das Magazin »Focus« eine Reihe von Branchenstudien. Unternehmensberatungen betätigen sich ebenfalls im Bereich Medienanalyse: Mercer Management Consulting stellt in einer aktuellen Studie fest, dass Deutschland einen Breitbandschub erlebt, aber im internationalen Vergleich in der Handynutzung hinterher »hinkt«: Die Verwendung des Mobiltelefons liegt weit unter europäischem Durchschnitt - ein interessantes Ergebnis, immerhin telefoniert laut einer Studie der Bitkom ein Drittel der Weltbevölkerung mobil.
Medienstudien sind durchaus wichtig, doch sollten sie nicht immer allzu ernst genommen werden. Die Autoren der Publikationen neigen oft zu Übertreibungen, besonders wenn es sich um Werbung in eigener Sache handelt. Ins Kuriositätenkabinett gehören nach heutigen Erkenntnissen die Studien der späten 90er-Jahre zum Wachstum von Internet und E-Commerce. Viele Aktionäre haben diese Voraussagen für bare Münze genommen und sind bitter bestraft worden.

Medienstudien nach oben

Medien allgemein, Film und TV
»Markt-Medien-Studien«
»Information zum Medienstandort
Berlin-Brandenburg: Animation«

»Information zum Medienstandort Berlin-Brandenburg: Animation«

»Die Entwicklung des deutschen Unterhaltungs- und Medienmarktes 2005-2009«

»Formatt-Studie 2005«

»IuK-Studie München«






»Wirtschaftliche Verflechtungen und Wettbewerb der Medien in Bayern«

»Film- und Fernsehbranche: Standorte mit Zukunft?«




»Medien.IT.Kommunikation – Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg«


»Medien- und IT-Wirtschaft – Entwicklungen und Potenziale«
Focus, München, 2006
www.medialine.de


Medienboard Berlin-Brandenburg
GmbH, Postdam-Bebelsberg, 2006
www.medienboard.de

FFA, Berlin, 2005
www.ffa.de


PricewaterhouseCoopers, Hamburg, 2005
www.pwc.com»Formatt-Studie

Dortmunder Formatt-Institut im Auftrag der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, 2005Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern und Stadt München, München, 2005
www.muenchen.ihk.de


BLM, München, 2005
www.blm.de

Ernst & Young AG, München, 2003 www.de.ey.com

Medienboard Berlin-Brandenburg, Potsdam-Babelsberg, November 2005
www.medienboard.de

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen in Berlin, Berlin, 2004
www.berlin.de
Telekommunikation, Mobile Media
»Deutschland Online 3«


»BVDW-Trendbarometer: Ergebnisse einer Befragung zur neuen Handy-Generation«

»Gesamtwirtschaftliche Auswirkungen der Breitbandnutzung«

»Nutzung von Handy-Sonderfunktionen«


»Potenziale alternativer Techniken zur bedarfsgerechten Versorgung mit Breitbandzugängen«

»Der Markt für Mobile Entertainment in Berlin-Brandenburg«

»Mobile VoIP: Knocking at the gates?«


»Marktanalyse zur Telekommunikation«





»IT, Telekommunikation und Neue Medien in Deutschland«

»Mobile Multimedia-Dienste:
Deutschlands Chance im globalen Wettbewerb«

T-Online International AG, Darmstadt 2006
www.t-online.de

Analyzer, Düsseldorf, 2006, (249,- € )
www.bvdw.org


MICUS Management Consulting GmbH, Düsseldorf, 2006, www.micus.de

Forsa (Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH), Berlin, 2006, www.medianet-bb.de

Wik-Consult, Bad Honnef, 2006
www.wik.org


Goldmedia GmbH, Berlin, 2006
www.medienboard.de

BVDW/Hamburger Forschungsinstitut Media Capgemini, Berlin, 2005
www.capgemini.de

Ergebnisse einer Befragung der Mitgliedsunternehmen im Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e. V.Dialog Consult/VATM, Köln, 2005
www.vatm.de

BITKOM, Berlin, 2005
www.bitkom.org

BMWA, Bad Honnef, 2004
www.wik.org
Neue Medien, e-Business »Digital Rights Management and New Entertainment Business Models:A strategic analysis«

»Trends in der Internetnutzung und Entwicklung der Online-Medien«


»Kommerzielle deutsche Webseiten 2004«

»Studie eCommerce 2004 - Strukturen und Potenziale des eCommerce in Deutschland aus Kunden- und Händlersicht«

»Basisreport Integration mit Web Services«

»Studie Elektronische Bezahlsysteme für Online-Händler 2003«
Goldmedia GmbH, Berlin, 2006, (1.495,-€) www.goldmedia.de


ACTA (Allensbacher Computer- und Technikanalyse), Allensbach, 2005,
www.acta-online.de

BVDW, Düsseldorf, 2004
www.bvdw.org

Postbank/Europressedienst, Bonn, 2004
www.postbank.de



Berlecon Research, Berlin, 2003
www.berlecon.de

Postbank/Europressedienst, Bonn, 2003 www.postbank.de
Jahrbücher »ALM Programmbericht. Fernsehen in Deutschland 2005«

»ARD Jahrbuch 2005«



»ARD Jahrbuch 2005«



»Filmstatistisches Jahrbuch 2005«


»Jahrbuch Fernsehen 2005«

»Gute Unterhaltung! Die Medienbranche in Deutschland im Überblick«
Vistas Verlag, ALM (Hrsg.), Berlin, 2006
www.alm.de

»ALM-Jahrbuch 2005«
Vistas Verlag, ALM (Hrsg.) Berlin, 2006
www.alm.de

Nomos Verlag, ARD (Hrsg.), Baden-Baden, 2006
www.ard.de


SPIO, Baden-Baden, 2006
www.spio.de

Adolf Grimme Institut (Hrsg.), Köln, 2006
www.grimme-institut.de

Ernst & Young AG, München, 2005
www.ey.com
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