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Mobile MediaBerlin beschreitet mit Handy-Mehrwertdiensten neue Wege |
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Non-Voice-Anteil an den Diensteumsätzen im Mobilfunk in Deutschland
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Der Oscar der digitalen Wirtschaft, der »Webby Award« geht nach Berlin. Das Mobile Social Network »Aka-Aki« konnte nicht nur die Jury überzeugen, sondern heimste zusätzlich auch noch den Publikumspreis ein. »Unternehmen wie Aka-Aki setzen den Standard für Innovation und Kreativität im Internet« lobt David-Michel Davies, Geschäftsführer der Webby Awards, das junge Team aus Berlin. »Es ist eine bemerkenswerte Leistung aus fast 10.000 Bewerbern in diesem Jahr ausgewählt worden zu sein.« »Für uns ist das ein riesiger Erfolg und eine große Ehre« freut sich Stefanie Hoffmann, Geschäftsführerin von Aka-Aki. »Die Webby Awards sind die Oscars unserer Branche. Unter den früheren Gewinnern findet man die größten Namen des Internets.« Die Installation eines speziellen Programms auf dem Handy ermöglicht es, andere Mitglieder des Aka-Aki-Netzwerks zu erkennen und Informationen über diese Personen, die als Profil auf der Internetseite hinterlegt sind, abzurufen. Dabei begann die Geschichte der Handy-Mehrwertdienste ganz harmlos - und mit einem kleinen Scherz: Am 3. Dezember 1992 staunte der damalige britische Vodafone-Geschäftsführer nicht schlecht, als er 15 Zeichen auf seinem Handy auftauchen sah: Der Softwaretechniker Neil Papworth schickte ihm von seinem PC aus die Botschaft »Merry Christmas«, übertragen auf dem Signalisierungskanal für den Rufaufbau. Dies markierte die Geburtsstunde des ersten Mobilfunk-Mehrwertdienstes mit den magischen drei Buchstaben SMS. Seitdem sind die Mobiltelefone nicht nur beträchtlich kleiner und handlicher geworden, sie haben sich zu echten Multimedia-Maschinen entwickelt, denen fast nichts mehr unmöglich ist. Mittlerweile gibt es in Deutschland mehr Handy-Verträge als Einwohner – im April 2008 knackte der Markt die Marke von 100 Mio. Anschlüssen. Mobilfunk-Hochburg Berlin-Brandenburg Bei der Bundesnetzagentur sind heute über 150 Telekommunikationsdienstleister aus der Region registriert; allein die Bundeshauptstadt beherbergt über 100 Unternehmen. Neben der Deutschen Telekom AG haben sich in Berlin viele überregionale Wettbewerber sowie eine größere Zahl von Stadtnetzbetreibern wie Versatel, Colt und HanseNet, Spezialanbietern wie e*message Wireless Information Service Deutschland und Strato Medien etabliert. Zu den Telekommunikationsausrüstern am Standort Berlin gehören u.a. Motorola, Siemens, Nokia-Siemens-Networks, Texas Instruments, Tektronix, AVM, Aastra-DeTeWe und ADC-KRONE. Das Angebot an Mehrwertdiensten erschöpft sich längst nicht mehr in Klingeltönen, Displaylogos und Spielen. Im Entertainment-Bereich lassen sich bereits ganze Filme auf das Handy laden. Über den eingebauten Internetzugang kann man immer und überall jede nur denkbare Information beschaffen, und selbst Einkäufe per Handy sind keine Seltenheit mehr. Mobile Social Networks Das mobile Internet sorgt dafür, dass manche klassischen Mehrwertdienste an Attraktivität verlieren. So lohnt es sich mittlerweile, statt Klingeltönen komplette Songs aus dem Netz zu laden, die sich dann wiederum als Klingelton verwenden lassen. Auch das »Simsen« könnte bald ausgedient haben, da das Schreiben von E-Mails über das Handy deutlich komfortabler und ohne Zeichenbeschränkung funktioniert. Noch deutlicher wird dies bei Geräten und Verträgen, die Instant Messaging unterstützen. Diese Entwicklung stellt nur einen ersten Schritt zum »Handy 2.0« dar, denn parallel dazu entstehen immer mehr Dienste für die mobile Nutzung von »Social Networks« wie »Aka-Aki«. Heute nutzen bereits rund 50 Mio. Menschen weltweit derartige Mobile Social Networks, und die Zahl wird in den kommenden Jahren noch deutlich steigen. M-Payment Im Frühjahr 2008 veröffentlicht der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco die Langzeitstudie »Bezahl‘s doch mobil«. Danach wünscht sich rund die Hälfte der Deutschen die Möglichkeit, mit dem Handy zu bezahlen. »Mobile Zahlungsverfahren sind grundsätzlich attraktiv und kommen bei den Leuten an. Somit stellt sich nicht die Frage, ob M-Payment kommt, sondern wann,« erklärt Dr. Bettina Horster, Vorstand von VIVAI. |
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